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„Weisheit kann man hier brauchen“

Sternsinger aus dem Bistum Würzburg bringen Segen in die Münchener Staatskanzlei ­ - Ministerpräsident Seehofer lobt Engagement der Kinder und Jugendlichen

München/Würzburg (POW) Jede Menge gekrönte Häupter in der Münchener Staatskanzlei: Den Segen haben stellvertretend für die Sternsinger aller bayerischen Diözesen 16 Mädchen und Jungen aus dem Bistum Würzburg am Mittwoch, 30. Dezember, zum bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gebracht. Im Kabinettssaal informierten die Gruppen aus Trossenfurt (Dekanat Haßberge), Eisenbach (Dekanat Obernburg), Alsleben (Dekanat Bad Neustadt) und Madenhausen (Dekanat Schweinfurt-Nord) Seehofer über das diesjährige Schwerpunktland Bolivien und sammelten Spenden für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Begleitet wurden sie von Karin Alletsee, Leiterin der Regionalstelle Süd des Kindermissionswerks, BDKJ-Diözesanvorsitzendem Manuel Koch und Ministrantenreferent Sebastian Volk.

„Ihr seid die Weisen aus dem Morgenland. Und Weisheit kann man hier in der Staatskanzlei gebrauchen“, begrüßte der Ministerpräsident die Gäste aus Unterfranken. Würzburg sei eine starke Metropole in Bayern und nicht zuletzt die Heimat der Landtagspräsidentin Barbara Stamm. „Sie engagiert sich stark für Euch“, erklärte Seehofer. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann bezeichnete er als „Säule der Kirche in Bayern“.

Die Sternsinger trugen zwei Lieder vor und berichteten über die prekäre Lage zahlreicher Jugendlicher in Bolivien, dem Beispielland der diesjährigen Sternsingeraktion. Unter anderem überreichten sie dem Ministerpräsidenten eine selbst gebastelte Wiphala, eine Fahne, die für den besonderen Zusammenhalt der indigenen Völker des Landes und den gegenseitigen Respekt steht.

Karin Alletsee sagte, auch wenn die Sternsinger seit langem jedes Jahr in die Staatskanzlei kämen, sei es in diesem Jahr etwas Besonderes, da das Sternsingen am 4. Dezember von der Unesco in das deutsche Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden sei. „Das Expertenkomitee würdigt den Brauch, weil er anknüpft an Brauchformen im Jahreslauf, weil er karitative Zwecke verfolgt und an Praktiken in europäischen Nachbarländern anknüpft.“

„Im Namen des Freistaats“ dankte der Ministerpräsident den Sternsingern aus dem Bistum Würzburg. „Die Freude, die Ihr auslöst, fällt auf Euch zurück.“ Nachdem Christine Zeißlein und Natascha Kreß in der Zirbelstube die Segensformel „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“ auf die Türe geschrieben und er selbst noch zahlreiche Autogrammwünsche erfüllt hatte, verabschiedete Ministerpräsident Seehofer die Würzburger. „Kommt gut nach Hause und bleibt der Kirche treu.“ Zum Teil waren die Jugendlichen und ihre erwachsenen Begleiter schon in den frühen Morgenstunden an den jeweiligen Wohnorten aufgebrochen, um dann von Würzburg aus gemeinsam mit dem ICE nach München zu reisen.

Seit 1959 haben die Sternsinger bundesweit insgesamt 948 Millionen Euro für rund 68.600 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gesammelt. Bei der Aktion im vergangenen Jahr kamen 45,5 Millionen Euro zusammen, davon allein in Bayern 12,5 Millionen Euro. Im Bistum Würzburg beteiligten sich rund 8500 Sternsinger in den Tagen um den 6. Januar.

 mh (POW)

 (0216/0033; E-Mail voraus)

 Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet 


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