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„Wertvolle Glieder der Deutschordensfamilie“

Hochmeister Generalabt Frank Bayard nimmt 32 Confratres in den Deutschen Orden auf – Investitur-Gottesdienst im Kiliansdom – Hochmeister Bayard: „Es sind vor allem die Menschen, welche die Charismen des Helfens, Heilens und auch Wehrens leben“

Würzburg (POW) Bei einem Pontifikalgottesdienst im Würzburger Kiliansdom hat Hochmeister Generalabt Frank Bayard am Samstag, 7. September, 32 Confratres aus ganz Deutschland neu in den Deutschen Orden aufgenommen. Das schreibt die Gemeinschaft in einer Pressemitteilung. Darunter waren aus dem Bistum Würzburg Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder (Gaukönigshofen) und Thilo Berdami aus Miltenberg. Hochmeister Bayard betonte in seiner Predigt, wie wichtig das Zusammenwirken aller Männer und Frauen für die Gemeinschaft sei. Er sprach von „wertvollen Gliedern in der langen Kette der Deutschordensfamilie“. Bei einer Statio in der Marienkapelle vor dem Investitur-Gottesdienst bezog sich Domkapitular Monsignore Ulrich Bonin, geistlicher Assistent der Ballei Deutschland, in seinem Besinnungsimpuls auf die Mariendarstellung am Nordportal, welche die Jungfrau als Hörende zeigt.

„Was ist ein Familiare?“ Diese Frage stellte Hochmeister Bayard an den Beginn seiner Predigt. Zwar lasse sich die Lösung in den allen Ordensangehörigen bekannten „Regeln und Statuten des Deutschen Ordens“ finden. Aber in der Frage stecke noch wesentlich mehr Potenzial. „Es sind vor allem die Menschen, Brüder, Schwestern und Familiaren, welche die Charismen des Helfens, Heilens und auch Wehrens leben.“ Gleichsam wie der den Neufamiliaren übergebene Rosenkranz seien alle genannten Zweige menschliche Perlen in einer Kette, die sich mit ihren anvertrauten Talenten – welcher Art auch immer sie seien – in die Gemeinschaft des Ordens einbrächten. Dieses Zusammenwirken aller Frauen und Männer im Dienst des Ganzen bezeichnete der Hochmeister als prägendes Merkmal seiner Gemeinschaft. Zwar erzeuge das Zusammenwirken der unterschiedlichen Profile nicht nur Harmonie, sondern auch Spannungen, denen man jedoch mit Demut und dem Zurückstellen des eigenen Egos begegnen solle. Deshalb sei die Kreuzesbotschaft ein weiteres Charakteristikum des Deutschen Ordens. Wie bei der Betrachtung der Ordensfarben gehe es aber darum, nicht bei der schwarzen Farbe des Kreuzes stehen zu bleiben, sondern den weißen Hintergrund nicht aus dem Blick zu verlieren, der für Hoffnungsglaube und Auferstehung stehe.

Im Anschluss traten die Kandidaten einzeln vor den Hochmeister, gaben ihr Investiturversprechen ab und gelobten, den Orden durch Gebet, persönlichen Einsatz und tatkräftige Hilfe zu unterstützen. Die Übergabe von Mantel beziehungsweise Mozetta sowie Halskreuz an jeden Neufamiliaren brachte zum Ausdruck, dass es im Familiareninstitut auf jeden einzelnen in der Gemeinschaft ankomme. Zu den Klängen der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart wurde der feierliche Investiturgottesdienst fortgesetzt, der durch den persönlichen Aufnahmeritus des Hochmeisters fast drei Stunden dauerte.

Das Pontifikalamt wurde musikalisch begleitet vom Würzburger Domchor und der Camerata Würzburg unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Schmid, den Solistinnen und Solisten Katja Woitsch (Sopran), Yvonne Albes (Alt), Oliver Kringel (Tenor) und Sven Fürst (Bass) sowie Domorganist Professor Stefan Schmidt.

Als Geschenk, als Aufgabe und als Zeichen einer neuen Würde hatte Bischof Dr. Franz Jung bei einer Pontifikalvesper im Neumünster am Freitag, 6. September, dem Vorabend der Investitur, das Ordenskleid bezeichnet. „Mein Wunsch ist, dass Sie lernen, dieses Ordenskleid immer mehr zu bewohnen, damit dieses Kleid tatsächlich zu einem Ort wird in dem man lebt, in dem man sich entfaltet und seiner Christusberufung gerecht wird“, gab er den Kandidaten mit auf den Weg.

(3719/0962; E-Mail voraus)

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