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„Wir freuen uns auf ein Fest des Glaubens mit Tiefendimension“

Pressekonferenz zum Jahresauftakt 2026
Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den Katholikentag, gibt einen Ausblick auf das Programm des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg – Bischof Jung kündigt Buch zum Katholikentag an

Würzburg (POW) Einen Ausblick auf das Programm des 104. Deutschen Katholikentags hat Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den Katholikentag, bei der Pressekonferenz zum Jahresauftakt am Mittwoch, 28. Januar, im Würzburger Burkardushaus gegeben. Die kirchliche Großveranstaltung findet vom 13. bis 17. Mai in Würzburg statt. „Wir freuen uns als Bistum auf die Tage des Katholikentags, auf die vielfältigen Orte der Begegnung, die ermutigen, auf ein Fest des Glaubens mit Tiefendimension, das uns Hoffnung gibt, hier und heute Gesellschaft und Kirche mitzugestalten und in einem guten Miteinander auf dem Weg in die Zukunft zu sein“, sagte der Bischofsvikar.

Das Bistum lade am Eröffnungstag am Mittwoch, 13. Mai, zu einem „Abend der Begegnung“ ein. An neun Plätzen in der Würzburger Innenstadt werden sich die neun Dekanate des Bistums „mit Kultur und Kulinarik“ vorstellen. „An diesem Abend können wir uns als Bistum gut präsentieren“, lud Krämer zu einem Rundgang durch die Innenstadt ein. Während des Katholikentags werde die Stadt von „vielfältigen Kulturveranstaltungen“ geprägt sein. Zudem gelte es, „Fragen und Herausforderungen unserer Zeit in Kirche und Gesellschaft zu betrachten und Perspektiven aufzuzeigen“, sagte der Bischofsvikar. Das Programm mit mehr als 800 Einzelveranstaltungen wird bei einer Pressekonferenz am 3. März vorgestellt.

Das Bistum wird während des gesamten Katholikentags mit einer Bühne und einem Stand am Oberen Markt vertreten sein. Am Stand könne man Akteuren aus dem ganzen Bistum, von Caritas und Weltkirche sowie der Bistumsleitung begegnen. Krämer kündigte zwei inhaltliche Schwerpunkte an. So werde es zum einen 16 Veranstaltungen zum Thema „Sozialraumorientierung“ geben. Als Beispiel nannte er „Dönerbude, Bushäuschen, Kirche“ mit Bischof Dr. Franz Jung sowie „Bahnhofsgeschichten vom Ankommen, Bleiben und Weitergehen“. „Wir erhoffen uns davon Impulse über den Katholikentag hinaus: Kirche sichtbar machen als offenes Netzwerk, das Brücken baut zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren, Glauben und Alltag.“ Der zweite Schwerpunkt werde die „Demokratiekirche“ in der Marienkapelle sein. Krämer beschrieb sie als einen „Kirchenraum als Labor für die starke Zivilgesellschaft mit Fragen wie: Wie könne die Kirchen Räume des Zuhörens, der Begegnung und der Orientierung stärken, und was kann gesellschaftliches Engagement für die Demokratie bewirken?“

In seiner Präsentation wies Krämer zudem auf den Großgottesdienst am Feiertag Christi Himmelfahrt, 14. Mai, sowie den Schlussgottesdienst am Sonntag, 17. Mai, jeweils um 10 Uhr, hin.

Pünktlich zum Katholikentag werde der Echter-Verlag ein Buch mit dem Titel „Hab Mut, steh auf. Ermutigungen, das Leben in die Hand zu nehmen“ herausbringen, kündigte Bischof Jung an. „Autorinnen und Autoren unseres Bistums legen in diesem Buch Zeugnis davon ab, wofür sie mutig aufstehen.“ Die Bandbreite der Zeugnisse decke das ganze Spektrum kirchlich Engagierter in Unterfranken ab: Mut brauche die Jugend ebenso wie die vielen Akteure im sozial-caritativen Bereich, die städtisch, regional oder weltweit unterwegs seien; Mut bewiesen viele Ordenschristen, aber auch diejenigen, die zu einer Wallfahrt aufbrechen. Nicht zuletzt brauchten diejenigen Mut, „die Überlebende des Missbrauchs sind und trotzdem ihr Leben in die Hand nehmen“. Er freue sich über dieses Buch und sei sich sicher, dass „wir mit dieser Publikation auch weit über den Katholikentag hinaus ein Hoffnungszeichen setzen, das zum persönlichen Nachdenken anregt“, sagte der Bischof. Eine Buchvorstellung werde folgen. Diözesanrats-Vorsitzender Dr. Michael Wolf bezeichnete den Katholikentag als „Würzburger Jahrhundertereignis“. Für das Bistum erwarte er einen Impuls, „der über die Tage des Katholikentags hinweg zumindest für einige Zeit andauern wird“.

Zum Abschluss gab Krämer noch einige praktische Hinweise. So können kirchliche Gruppen aus dem Bistum ermäßigte Tageskarten zum Stückpreis von 29 Euro erwerben. Für junge Menschen bis 25 Jahre gibt es das „Mutmach-Ticket“, eine Dauerkarte für den gesamten Katholikentag für 25 Euro pro Person. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite katholikentag.de/karten. Gruppen aus dem Bistum können zudem für die Anreise mit dem Bus einen Zuschuss von 50 Prozent, maximal 500 Euro, pro Hin- und Rückfahrt beantragen. Hierfür sei eine Anmeldung über das Bestellformular für Bustickets bis zum 15. März nötig.

sti (POW)

(0626/0129; E-Mail voraus)

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