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„Wir sind voll im Zeitplan“

Neubau der Orgel in der Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Volkach macht Fortschritte – Orgelweihe mit Weihbischof Ulrich Boom am vierten Adventssonntag

Volkach (POW) Die Begeisterung ist Pfarrer Johannes Hofmann und Kirchenpfleger Karl-Peter Kohlhaupt anzusehen. Der geöffnete Boden der Orgelempore in der Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Volkach und die nun freiliegenden jahrhundertealten Stützbalken steigern die Vorfreude der beiden auf die neue Orgel. Ende Oktober soll die neue Orgel angeliefert werden, die in der Werkstatt der Firma Vleugels aus Hardheim gebaut wird. „Wir sind voll im Zeitplan. Von den Einschränkungen der Corona-Pandemie ist unser Orgelprojekt nicht betroffen“, sagt Kohlhaupt. Weihbischof Ulrich Boom wird die neue Orgel bei einem Pontifikalgottesdienst am vierten Adventssonntag, 20. Dezember, um 10 Uhr weihen.

Derzeit wird das Niveau der Empore abgesenkt, sodass die 1160 Pfeifen mitsamt der Mechanik untergebracht werden können. Die beengten Platzverhältnisse hatten schon beim Bau der alten Orgel durch die Firma Klais aus Bonn im Jahr 1948 dem Orgelbauer kreative Lösungen abverlangt. Teile der tiefen Basspfeifen aus dem Pedal wurden rechts und links an der Westwand des Langhauses angeordnet. Jetzt greifen die Verantwortlichen in Volkach zu größeren Baumaßnahmen auf der Empore. Trotzdem wird die Pfarrei am Weihetermin der neuen Orgel Ende Dezember festhalten können. „Wenngleich es uns auch ein wenig traurig macht, dass wir aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln und des sich verschärfenden Infektionsgeschehens voraussichtlich nur wenige Gläubige zu den Feierlichkeiten begrüßen können“, sagt Hofmann. Bei einem großen Danksagungsfest am Pfingstsonntag, 23. Mai 2021, soll das nachgeholt werden.

Nach der Orgelweihe werde die Orgel wieder in Gottesdiensten und bei Konzerten erklingen. Der Neubau der Orgel diene in erster Linie der Begleitung des Gemeindegesangs während der Eucharistiefeiern und der anderen Gottesdienste. Außerdem sollen zukünftig wieder junge Musikerinnen und Musiker auf dem Instrument ausgebildet werden. „Die Ausbildung von Nachwuchsorganisten und die Durchführung von Konzerten mussten wir bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends aufgrund des desolaten Zustands des alten Instrumentes unterbrechen. Dieser unglückliche Zustand kann nun endlich behoben werden“, erklärt Hofmann. Man wolle die Orgel auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Fürs Erste wurde eine Konzertreihe für die Jahre 2021 und 2022 geplant, in deren Rahmen acht bekannte Organisten aus der Region die neue Orgel präsentieren werden. Darüber hinaus will sich die Pfarrei auch für die Musik in Volkach engagieren, indem unterschiedliche Akteure – wie Instrumentalisten, Sänger und Chöre – der Umgebung zu Kooperationen eingeladen werden.

Die ersten vier Termine der Konzertreihe für das Jahr 2021 stehen bereits fest: am 28. Februar mit Dekanatskantor Karl-Heinz Sauer (Gerolzhofen), am 2. Mai mit Kirchenmusiker Rudolf Müller von der Klosterkirche Mariannhill Würzburg, am 26. September mit Benediktinerpater Dominikus Trautner von der Abtei Münsterschwarzach, am 21. November mit Kirchenmusiker Hans-Bernhard Ruß von der Augustinerkirche Würzburg. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Wer für die neue Orgel spenden möchte: Spendenkonto Katholische Kirchenstiftung Volkach, IBAN DE91790690010201501216, Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife – Wiesentheid eG.

(4320/1097; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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