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Insgesamt 27 Praktikums- und Arbeitsplätze werden damit bis Ende August 2026 beziehungsweise bis zum Ende des Jahres 2026 unterstützt. Vornehmlich genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz von Finanzdirektor Ordinariatsrat Gerald Düchs Mittel für Praktikums- und Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keinen Ausbildungsplatz beziehungsweise Beschäftigung finden.</p><p>Bei der Caritas-Schulen gGmbH absolvieren seit September 18 Personen ein einjähriges Ausbildungspraktikum in verschiedenen Tagesstätten. Dazu gibt es aus dem Solidaritätsfonds insgesamt 18.000 Euro.</p><p>Die Vinzenz – gemeinnützige Serviceleistungen GmbH wird im kommenden Jahr mit insgesamt 60.000&nbsp;Euro unterstützt. Für die Förderung von drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit körperlichen Einschränkungen gibt der Fonds 23.200 Euro. Weitere 36.800 Euro fließen für die Förderung von vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit sozialen Problemen und Defiziten.</p><p>Aus den Mitteln des Solidaritätsfonds „Weinbergsarbeiter“ der Berufsgruppe der Pastoralreferent(inn)en im Bistum Würzburg werden zwei Personen unterstützt. Für eine Stelle in der IT- und Computertechnik (ICT) in der Labor- und Krankenpflegeschule LIHETI (Litembo Health Training Institute) in Litembo im tansanischen Partnerbistum Mbinga gibt der Fonds für das kommende Jahr 7200 Euro. Einen Arbeitsplatz zur Förderung der Koordination des internationalen Freiwilligenprogramms in der brasilianischen Partnerdiözese Óbidos unterstützt der Fonds mit 5400 Euro.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr.&nbsp;Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 13,7 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken sowie in den Partnerdiözesen Mbinga und Óbidos gegeben. 4627 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Die Diözese Würzburg unterstützte bislang den Fonds mit insgesamt rund 11,3 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten seit der Gründung rund 2,6 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p>(5125/1292; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category><category>Mbinga</category><category>Obidos</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65333</guid><pubDate>Thu, 08 May 2025 14:51:38 +0200</pubDate><title>Noah Wirsching sagt „Ja“ zur Taufe</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/noah-wirsching-sagt-ja-zur-taufe/</link><description>Noah Wirsching aus Ochsenfurt tritt in die katholische Kirche ein – In der christlichen Gemeinschaft erhofft er sich vor allem Akzeptanz und Zugehörigkeit</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ochsenfurt </strong>(POW) Hell scheint die Sonne durch die Fenster im Gemeindezentrum Sankt Andreas in Ochsenfurt. Noah Wirsching (16) und Pfarrvikar Bertram Ziegler sitzen am Tisch, vor sich ein Buch zur Taufvorbereitung, aufgeschlagen bei „Thema 19 – Warum den Sonntag heiligen?“. Ziegler erklärt, fragt, hakt nach: „Warum betreibt Gott einen solchen Aufwand um unsere Tagesgestaltung?“ Wirsching wirkt nachdenklich. Er macht wenig Worte um das, was ihn beschäftigt, kommt in seinen Antworten immer auf den Punkt. So sprechen die beiden über die Parallelen zwischen dem christlichen Sonntag und dem jüdischen Sabbat, über feierliche Gottesdienste und über den Sonntag als ein von Konsum, Arbeit und Alltag gefährdetes Heiligtum.</p><p>Mit seiner Taufe am Sonntag, 11. Mai, in der Kirche Sankt Andreas in Ochsenfurt wird Wirsching in die katholische Kirche aufgenommen. Die Zulassung dazu erhielt er gemeinsam mit neun anderen Personen von Weihbischof Paul Reder im Würzburger Kiliansdom. Pfarrvikar Ziegler trifft seinen Täufling seit Oktober alle zwei Wochen zum Gespräch. Eine ungewöhnlich kurze Zeit der Vorbereitung. „Alle Grundlagen waren da“, erläutert Ziegler. „Noah hatte sich schon regelmäßig mit Fragen des Glaubens auseinandergesetzt.“</p><p>Tatsächlich ist der 16-Jährige in einem katholischen Umfeld aufgewachsen, hat vor allem mit seiner Großmutter Kirchen und Gottesdienste besucht. Doch hatten die Eltern rund um die Geburt beschlossen, ihrem Sohn die Entscheidung über die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft selbst zu überlassen. Dass es nun tatsächlich so weit kommt, habe niemand eingefordert, betont Wirsching. „Aber ich habe seit meiner Entscheidung nur Unterstützung und Freude aus meiner Familie erfahren.“</p><p>Dass eben diese Familie, die sonst getrennt voneinander in Ochsenfurt und Würzburg lebt, zur Taufe komplett zusammenkommt, mache den Tag erst recht besonders. „Da kommt emotional viel auf mich zu“, sagt Wirsching, „aber positiv. Die Aufnahme in die katholische Gemeinschaft ist mein Schritt ins Erwachsenenleben, weil ich selbst darüber entschieden habe.“</p><p>Sein Freundeskreis nimmt den Kircheneintritt gleichgültig hin. „Wir sind Christen, Muslime, Atheisten. Aber über unseren Glauben und die Kirche sprechen wir eigentlich nicht.“ Wenn er müsste, dann würde Wirsching aber eine eindeutige Botschaft an sein jugendliches Umfeld vermitteln: „Teil einer Kirche zu sein ist nicht nur eine Frage des persönlichen Glaubens“, sagt er. „Man ist Teil einer Gemeinschaft ganz unterschiedlicher Menschen. Und egal, woher man kommt, was man tut, wer man ist – man wird akzeptiert.“</p><p>Akzeptanz und Zugehörigkeit scheinen die zentralen Motive für seinen Eintritt in die christliche Gemeinschaft zu sein. „Es ist mir wichtig, dass ich immer einen Ansprechpartner habe, dass ich nicht perfekt sein muss. Das finde ich bei Gott“, sagt er. „Jetzt bin ich bereit, die Liebe Gottes zu empfangen.“ Aus dieser Liebe kann eine besondere Stärke erwachsen, und die kann der Jugendliche in diesem Jahr gut gebrauchen: Die Prüfungen für den Mittelschul-Abschluss stehen an, im September beginnt die Maurerlehre, und auch der Führerschein will gemacht werden.</p><p>Ziegler, der ihn auch taufen wird, wünscht ihm dafür nicht nur alles Gute, sondern auch, „dass der Glaube Fundament sein kann für seine persönlichen Herausforderungen und er in der Gemeinschaft Austausch und Stärke findet“. Dafür nimmt er auch die Ankündigung seines Täuflings verständnisvoll hin, nach der Taufe „eine kleine Pause“ zu benötigen und in der Gemeinde „einfach ankommen“ zu wollen. Dann widmen sich beide einem weiteren Kapitel im Buch zur Taufvorbereitung. Schließlich wollen sie noch eine Weile über Gott und die Welt sprechen.</p><p class="text-right"><em>Sebastian Haas (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</em></p><p>(2025/0475; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Die gute Nachricht</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64678</guid><pubDate>Thu, 10 Apr 2025 10:01:08 +0200</pubDate><title>Den eigenen Weg gefunden</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/den-eigenen-weg-gefunden/</link><description>Stephan Römmelt aus Würzburg will sich am Ostermontag taufen lassen – Erinnerungen an die Kirchgänge mit der Großmutter – Mischung aus Tradition und Aktualität „macht es spannend und interessant“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Als Kind hat Stephan Römmelt (35) unterschiedliche Konfessionen kennen gelernt. Richtig zuhause fühlte er sich nicht – außer bei den Kirchgängen mit seiner katholischen Großmutter. Erst als Erwachsener begann er, sich eingehender mit dem katholischen Glauben zu beschäftigen. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit will er sich am Ostermontag, 21. April, in der Würzburger Karmelitenkirche taufen lassen. Römmelt ist einer von insgesamt zehn Erwachsenen im Bistum Würzburg, die sich an Ostern oder in der Osterzeit taufen lassen wollen. Bei der Vorbereitung auf die Sakramente wurde er von Pater Michael Jakel begleitet.</p><p>Aufgewachsen ist Römmelt in Wiesentheid. Seine Eltern waren katholisch beziehungsweise evangelisch, wandten sich dann aber einer freikirchlichen Gemeinde zu. „Ich war im evangelischen Religionsunterricht, und wir waren jeden Sonntag im Gemeindegottesdienst. Aber das hat mich nicht so angesprochen“, erzählt er. Im kleinen, überwiegend katholischen Wiesentheid habe er sich ein bisschen „ausgeschlossen“ gefühlt. „Die anderen Kinder sind zur Kommunionvorbereitung gegangen, waren bei den Pfadfindern. Bei mir war gar nichts.“ In der Freikirche werde man erst als Erwachsener getauft, erklärt er. Schöne Erinnerungen habe er an die Kirchgänge mit seiner Großmutter. Sie habe ihn zu den Gottesdiensten in Sankt Peter und Paul in Würzburg mitgenommen. „In der Kirche war es schön, mit Orgelmusik, und nach dem Kirchgang gab es Geld für ein Eis oder für die Spardose. Damals war Pfarrer Karl-Heinz Albert noch da“, beschreibt Römmelt seine Kindheitserinnerungen. Doch nach dem Schulabschluss und während der Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation habe er sich „von der Kirche entfremdet“.</p><p>Angenähert habe er sich erst wieder, als er aufgrund der Arbeit nach Würzburg zog. „Ich bin immer am Dom vorbeigefahren“, erzählt Römmelt. Dann begann er, die Gottesdienste zu besuchen, und auch aktuell sehe er auf YouTube die Gottesdienste aus dem Kiliansdom an. Schließlich „habe ich meine Oma gefragt, ob sie jemanden kennt, der Katechese machen könnte“. Die Großmutter hatte eine Bekannte, die wiederum Pater Jakel kannte. „Sie hat mich angesprochen, ob ich jemanden für die Taufvorbereitung übernehmen würde“, erinnert sich Jakel. Seit März 2024 treffen sie sich im Zwei-Wochen-Rhythmus für die Vorbereitung auf die Erwachsenentaufe.</p><p>Jakel hat schon mehrfach Erwachsene bis zur Taufe begleitet. „Mir sind in der Vorbereitung zwei Dinge wichtig: Verstand und Herz“, sagt er. Das eine sei, den Inhalt des katholischen Glaubens zu kennen. Jakel zieht ein kleines Buch heran. „Warum werden wir nicht katholisch?“ steht auf dem Umschlag. Der Autor Andreas Theurer war evangelischer Pfarrer und konvertierte zur katholischen Kirche. In seinem Buch stelle er beide Kirchen gegenüber und erkläre die Unterschiede, etwa bei der Eucharistie oder der Heiligenverehrung. Er habe mit Römmelt darüber gesprochen, „welche Unterschiede es gibt“, sagt Jakel. Sie diskutierten über den Papst und die Marienverehrung, den Ablass und warum katholische Gottesdienste eigentlich ein bisschen pompöser wirken als evangelische. „Alles hat einen Hintergrund, warum es so ist“, sagt Jakel.</p><p>Genauso wichtig wie theologisches Wissen sei, dass der Glaube nicht nur Theorie sei, eine Kopfsache. „Die intellektuellen Dinge kann man auswendig lernen. Aber es geht darum, dass man ihn verinnerlicht.“ Einmal habe er Römmelt eine Stunde selbst gestalten lassen. „Ich war erstaunt, wie es aus Dir herausgeflossen ist, wie aus einem vollen Brunnen. Ich habe gemerkt, dass Dein Herz offen ist für die Botschaft Jesu.“ Er habe sich manchmal gewundert, wie Römmelt es geschafft habe, immer pünktlich zu sein. Denn das Karmelitenkloster liege ja mitten in der Sanderstraße, der „Partymeile“ der Stadt. Selbst während der Fußballeuropameisterschaft sei er nie zu spät gekommen. Römmelt habe ihm geantwortet: „Gott ist wichtiger als der Fußball.“ Beide schmunzeln bei dieser Geschichte.</p><p>Warum er sich letztlich für den katholischen Glauben entschieden habe? Für Römmelt ist es die Mischung aus Tradition und Aktualität. Er schätze den kirchlichen Jahreskreis mit seinen Gedenktagen, die liturgischen Farben und die Musik. „Jeder Sonntag hat eine andere Stimmung.“ Zugleich würden in den Predigten und Fürbitten auch tagesaktuelle Themen und die Nachrichten der Woche aufgegriffen. „Das macht es spannend und interessant“, sagt Römmelt. Jakel wiederum ist überzeugt: „Die Oma hat eine Schlüsselrolle gespielt.“ Sie war auch bei der Zulassungsfeier im Kiliansdom mit Weihbischof Paul Reder mit dabei.</p><p>Römmelt erzählt, dass er bereits Kontakt zu seinen „Heimatpfarreien“ Heiligkreuz und Sankt Elisabeth im Stadtteil Zellerau aufgenommen habe. Dort sei er „mit offenen Armen“ empfangen worden. In der Zellerau engagiert sich Römmelt auch ehrenamtlich – als stellvertretender Vorsitzender im Bürgerverein und in der CSU-Ortsverband, als Schriftführer im Ortsverband Würzburg-Zellerau des VdK-Ortsverbands sowie als stellvertretender Beauftragter des Besuchsdiensts der Malteser Würzburg.</p><p>Getauft wird Römmelt am Ostermontag, 21. April, in der Seitenkapelle der Klosterkirche mit dem Prager Jesulein. Hier werden auch die Kinder getauft, erzählt Jakel. Die Firmung werde im Altarraum stattfinden. Römmelts Mutter und seine Geschwister werden kommen. Seine Familie stehe hinter seiner Entscheidung, sagt Römmelt: „Sie sagen, ich soll meinen Weg gehen.“ Eine Arbeitskollegin werde seine Taufpatin sein, und ein Freund habe das Amt des Firmpaten übernommen. Vor dem großen Tag ist allerdings noch eine Menge zu organisieren. Dazu gehört auch die Liedauswahl. Welches muss unbedingt dabei sein? Römmelt antwortet ohne Zögern: „Großer Gott, wir loben dich“.</p><p>Informationen zur Erwachsenentaufe gibt es auf der <a href="http://www.bistum-wuerzburg.de/glaube-leben/katholisch-werden/" target="_blank" class="external-link">Homepage des Bistums Würzburg</a>.</p><p class="text-right">sti (POW)</p><p>(1625/0371; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62204</guid><pubDate>Tue, 19 Nov 2024 10:01:46 +0100</pubDate><title>Perspektiven für Benachteiligte</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/perspektiven-fuer-benachteiligte-2/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose des Bistums Würzburg vergibt 91.600 Euro für insgesamt 30 Praktikums- und Arbeitsplätze in Unterfranken, Mbinga und Óbidos</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Mbinga/Óbidos</strong> (POW) 91.600 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose des Bistums Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. Insgesamt 30 Praktikums- und Arbeitsplätze werden damit bis Ende August 2025 beziehungsweise bis zum Ende des Jahres 2025 unterstützt. Vornehmlich genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz des kommissarischen bischöflichen Finanzdirektors Gerald Düchs Mittel für Praktikums- und Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keinen Ausbildungsplatz beziehungsweise Beschäftigung finden.</p><p>Bei der Caritas-Schulen gGmbH absolvieren seit September 18 Frauen und ein Mann ein einjähriges Ausbildungspraktikum in verschiedenen Tagesstätten. Dazu gibt es aus dem Solidaritätsfonds insgesamt 19.000 Euro.</p><p>Die Vinzenz – gemeinnützige Serviceleistungen GmbH wird im kommenden Jahr mit insgesamt 60.000 Euro unterstützt. Für die Förderung von drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit körperlichen Einschränkungen gibt der Fonds 17.000 Euro. Weitere 43.000 Euro fließen für die Förderung von sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit sozialen Problemen und Defiziten.</p><p>Aus den Mitteln des Solidaritätsfonds „Weinbergsarbeiter“ der Berufsgruppe der Pastoralreferent(inn)en im Bistum Würzburg werden zwei Personen unterstützt. Für eine Stelle in der IT- und Computertechnik (ICT) in der neu eröffneten Labor- und Krankenpflegeschule LIHETI (Litembo Health Training Institute) in Litembo im tansanischen Partnerbistum Mbinga gibt der Fonds für das kommende Jahr 7200 Euro. Einen Arbeitsplatz zur Förderung und Koordination der Jugendpastoral im Pastoralzentrum der brasilianischen Partnerdiözese Óbidos unterstützt der Fonds mit 5400 Euro.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr.&nbsp;Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 13,7 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken sowie in den Partnerdiözesen Mbinga und Óbidos gegeben. 4600 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Die Diözese Würzburg unterstützte bislang den Fonds mit insgesamt rund 11,3 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten seit der Gründung rund 2,6 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p>(4724/1210; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category><category>Weltkirche</category><category>Mbinga</category><category>Obidos</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-58932</guid><pubDate>Mon, 25 Mar 2024 12:03:00 +0100</pubDate><title>Pfarrer Paul Reder neuer Weihbischof in Würzburg</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/pfarrer-paul-reder-neuer-weihbischof-in-wuerzburg/</link><description>Papst Franziskus ernennt Teampfarrer im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen zum Weihbischof in Würzburg – Bekanntgabe am Montag der Karwoche</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rom/Würzburg/Heidenfeld</strong> (POW) Paul Reder, Teampfarrer im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen mit Sitz in Heidenfeld, ist neuer Weihbischof in Würzburg und Titularbischof von Petina. Papst Franziskus ernannte den 52-Jährigen zum Nachfolger von Weihbischof Ulrich Boom (76), dessen altersbedingten Amtsverzicht er bereits angenommen hatte, ihn aber bat, seines Amts weiterhin zu walten, bis ein Nachfolger ernannt ist. Die Ernennung wurde am Montag der Karwoche, 25. März, um 12&nbsp;Uhr zeitgleich in Rom und Würzburg bekannt gegeben. Bischof Dr. Franz Jung teilte die Entscheidung beim Mittagsgebet im Würzburger Kiliansdom mit. Die Gläubigen im Bistum Würzburg rief er zum Gebet für den ernannten Weihbischof auf und lud zur Feier der Bischofsweihe ein: Bischof Jung wird Paul Reder am Hochfest Christi Himmelfahrt, 9. Mai 2024, um 15 Uhr im Kiliansdom in Würzburg zum Bischof weihen.</p><p>Paul Reder wurde 1971 in Würzburg geboren und stammt aus der Pfarrei Sankt Peter und Paul. Nach dem Abitur am Würzburger Riemenschneider-Gymnasium im Jahr 1990 studierte er bis 1996 an der Universität Würzburg Katholische Theologie und Philosophie mit den Nebenfächern Pädagogik und Psychologie. Anschließend arbeitete er als Dozent an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Altertums, Christliche Archäologie und Patrologie, später am Lehrstuhl für Dogmatik. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weihte ihn am 7. Juni 2014&nbsp;im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Seine Primiz feierte Reder in seiner Heimatpfarrei Sankt Peter und Paul in Würzburg.</p><p>Als Kaplan wirkte Reder in der Pfarreiengemeinschaft „Oberleichtersbach/Schondra“, ehe er im September 2014 Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“ wurde. 2017 wurde er Pfarrvikar in den Pfarreiengemeinschaften „Franziska Streitel, Mellrichstadt“ und „Fladungen – Nordheim“, 2018 auch für die Pfarreiengemeinschaft „Besengau, Bastheim“. Außerdem war Reder von 2019 bis 2023 im Priesterrat einer der beiden gewählten Vertreter der Kapläne und Pfarrvikare in den ersten sechs Dienstjahren. Im Jahr 2019 wurde er zum Notfallseelsorger und 2022 als Präventionsbeauftragter ausgebildet. Seit 2023 gehört er erneut als Pfarrer dem Priesterrat an und ist Mitglied in der Berufsgruppenvertretung der Priester. Seit Mai 2023 arbeitet er außerdem im Team der Prozesskoordination bei begründetem Verdacht des sexuellen Missbrauchs in der Diözese Würzburg mit.</p><p>2020 wurde Reder von Bischof Jung zum Pfarrer für die Würzburger Pfarreiengemeinschaft „Heiligkreuz und Sankt Elisabeth“ und die Pfarrei „Sankt Burkard“ mit Kirchenverwaltungsvorsitz für die Katholische Kirchenstiftung Käppele ernannt, wo er bis Ende September 2021 tätig war. Anfang Oktober 2021&nbsp;begann er eine zweimonatige Sabbatzeit und übernahm danach vertretungsweise pastorale Dienste in verschiedenen Gemeinden des Bistums. Zum 1. Juni 2022 ernannte ihn Bischof Jung zum Teampfarrer im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen mit Sitz in Heidenfeld, wo in der Sankt-Laurentius-Kirche die Gebeine des vor 50 Jahren seliggesprochenen Liborius Wagner ruhen. In dem Pastoralen Raum teilt sich Reder die Hirtensorge „in solidum“ mit den Teampfarrern Gregor Mühleck und Werner Kirchner.</p><p>(1324/0345; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p><p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" allow="autoplay" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1783911285&amp;color=%23f9b000&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=false&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true"></iframe></p><div style="font-size: 10px; color: #cccccc;line-break: anywhere;word-break: normal;overflow: hidden;white-space: nowrap;text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif;font-weight: 100;"><p><a href="https://soundcloud.com/bistumwuerzburg" title="Bistum Würzburg" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noreferrer">Bistum Würzburg</a> · <a href="https://soundcloud.com/bistumwuerzburg/paul-reder-wird-neuer-weihbischof-im-bistum-wurzburg" title="Paul Reder wird neuer Weihbischof im Bistum Würzburg" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noreferrer">Paul Reder wird neuer Weihbischof im Bistum Würzburg</a></p></div>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Bad Kissingen</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Die gute Nachricht</category><category>Dekanat Schweinfurt (nicht bearbeiten!)</category><category>Weihbischof Paul Reder</category><category>Weihbischof Ulrich Boom</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-58851</guid><pubDate>Tue, 19 Mar 2024 14:06:46 +0100</pubDate><title>„Ich habe immer nach Gott gesucht“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ich-habe-immer-nach-gott-gesucht/</link><description>Teena Jane Myhres aus Würzburg will sich in der Osternacht taufen lassen – „Ich habe die Vorbereitungszeit sehr geschätzt“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Schon als Kind hat Teena Jane Myhres (55) nach Gott gesucht. Doch erst nach vielen Jahren und einem Sprung über den Atlantik fand sie den Glauben, der zu ihr passt. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit will sie sich in der Osternacht, am Samstag, 30. März, im Würzburger Kiliansdom taufen lassen. Myhres ist eine von insgesamt sechs Erwachsenen im Bistum Würzburg, die sich an Ostern oder in der Osterzeit taufen lassen wollen. Bei der Vorbereitung auf die Sakramente wurde sie von Monsignore Herbert Baumann, Pfarrer im Ruhestand, begleitet.</p><p>Aufgewachsen ist Myhres auf Vancouver Island in Kanada – rund 8000 Kilometer von Würzburg entfernt. Für ihre Eltern habe Religion eine untergeordnete Rolle gespielt. „Sie waren eher Hippies“, erinnert sie sich. Trotzdem sei sie schon als Kind auf der Suche gewesen. „Ich war schon als Kind sehr gläubig. Ich habe immer nach Gott gesucht.“ Sie erzählt von einer „christlichen Sommergruppe“, die sie mit etwa acht Jahren besucht habe. Als Jugendliche habe sie dann verschiedene Kirchen besucht. Aber zu einer Entscheidung kam sie nicht.</p><p>Nach der Schule bewarb sich Myhres als Au-pair und kam zunächst nach Frankreich. „Aber ich wollte auch Deutsch lernen“, erzählt sie. So nahm sie 1990 eine Au-pair-Stelle in Konstanz an – es sollte eine entscheidende Wende in ihrem Leben werden. Denn in Konstanz lernte sie ihren heutigen Mann kennen, verliebte sich – und blieb in Deutschland. Sie habe sich gefreut, dass ihr Mann Christ ist, erzählt Myhres. Er gehört einer evangelischen Gemeinde an, auch die Kinder seien evangelisch getauft. Doch sie selbst war weiter auf der Suche. Aus beruflichen Gründen zog die Familie vor einigen Jahren nach Würzburg, und Myhres begann wieder ihre Suche. „Alleine zu beten war mir nicht mehr genug. Ich wollte eine Struktur, einen Ort, wo ich hingehen kann“, beschreibt sie. Sie hörte von Benediktinerpater Anselm Grün, ging zu seinen Vorträgen und las seine Bücher. Im Internet stieß sie unter anderem auf den Podcast eines katholischen Pfarrers aus Augsburg. „Es gibt viele Pfarrer, die zum Beispiel ihren Religionsunterricht ins Internet stellen und einen Gottesdienst einfach erklären.“ Sie besuchte Gottesdienste in der Augustinerkirche, im Dom, im Neumünster. „Ich habe gemerkt, dass ich mich wohlfühle und Geborgenheit empfinde“, sagt sie. Die Entscheidung für die katholische Kirche war gefallen.</p><p>Doch wie katholisch werden? „Ich hatte keine Ahnung, wie man sich taufen lässt und an wen man sich dafür wenden muss“, erzählt Myhres. Ihre Taufpatin, eine Freundin der Familie, half bei der Recherche. Über das Bischöfliche Ordinariat kam der Kontakt zu Baumann zustande. „Das war vor einem Jahr. Im Mai 2023 war das erste Treffen.“ Seitdem treffen sich Myhres und Baumann im Schnitt einmal in der Woche. Es sei gar nicht so einfach, katholisch zu werden. „Es war viel zu lernen und es gibt noch viel zu lernen. Und das ist gut so“, sagt Myhres, lächelt und fügt hinzu: „Ich habe diese Vorbereitungszeit mit Herrn Baumann sehr geschätzt.“</p><p>Im Unterricht werde viel Glaubenswissen vermittelt, sagt Baumann. Aber das Entscheidende sei, dass man sein Leben an Jesus Christus orientiere. Er fange immer mit dem Glaubensbekenntnis an: „Das ist die Konzentration dessen, worum es bei uns im Glauben geht.“ Weitere Themen sind etwa die Auferstehung Christi, die Gebote Gottes, die Sakramente oder wie man als getaufter Mensch das Kirchenjahr gestalten kann. Immer wieder beschäftige man sich in den Gesprächen mit der Heiligen Schrift. „So begleite ich die Kandidaten und helfe ihnen, in den Glauben hineinzuwachsen und sich im Glaubensleben auszuprobieren“, sagt Baumann. Die reine Vorbereitungszeit beträgt nach seiner Erfahrung rund ein halbes Jahr.</p><p>Myhres habe sich viel Vorwissen erarbeitet und bringe eine hohe Motivation mit, sagt Baumann. Nicht jeder hat Verständnis für ihre Entscheidung. „Es gab sehr viele positive, aber auch einige erstaunte Reaktionen zu meiner Taufentscheidung“, sagt sie. Sie selbst wolle sich aber auf das Wesentliche konzentrieren, und das sei Jesus Christus. Mit ihrem Mann besucht sie die Gottesdienste im Dom. „Er fühlt sich dort auch sehr wohl und freut sich sehr über meine Entscheidung.“</p><p>Informationen zur Erwachsenentaufe gibt es auf der Homepage des Bistums Würzburg (<a href="http://www.bistum-wuerzburg.de/glaube-leben/katholisch-werden/" target="_blank" class="external-link">www.bistum-wuerzburg.de/glaube-leben/katholisch-werden/</a>).</p><p class="text-right"><em>sti (POW)</em></p><p>(1224/0323; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49520</guid><pubDate>Mon, 06 Dec 2021 12:01:38 +0100</pubDate><title>Unterstützung für Benachteiligte </title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/unterstuetzung-fuer-benachteiligte/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose des Bistums Würzburg vergibt 113.975 Euro für 19 Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Unterfranken, Mbinga und Óbidos</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Bad Kissingen/Mbinga/Óbidos </strong>(POW) Genau 113.975 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose des Bistums Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. Insgesamt 19&nbsp;Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit bis ins kommende Jahr hinein unterstützt. Vornehmlich genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz von Generalvikar Domdekan Dr. Jürgen Vorndran Mittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden. Bischöflicher Finanzdirektor Ordinariatsrat Sven Kunkel sagte, dass auch in diesem Jahr der Fonds aufgrund der momentanen Zinssituation und der stark rückgängigen Spenden seine Leistungen bedauerlicherweise zurückfahren müsse.</p><p>Bei der Vinzenz Serviceleistungen gGmbH&nbsp;werden sechs ältere Männer und Frauen mit körperlichen Einschränkungen im kommenden Jahr mit insgesamt 49.500 Euro gefördert. Für die Förderung von weiteren fünf Personen mit sozialen Problemen und Defiziten im gleichen Zeitraum gibt der Fonds 41.700&nbsp;Euro.</p><p>Bei der Caritas-Schulen gGmbH absolvieren seit September fünf Frauen ein einjähriges Ausbildungspraktikum in verschiedenen Tagesstätten. 5000 Euro gibt es dazu aus dem Solidaritätsfonds.</p><p>Aus den Mitteln des Solidaritätsfonds „Weinbergsarbeiter“ der Berufsgruppe der Pastoralreferent(inn)en im Bistum Würzburg werden insgesamt drei Personen unterstützt. Ein Arbeitsplatz für das Projekt „Aufbau eines Referats Kommunikation“ des brasilianischen Partnerbistums Óbidos erhält im kommenden Jahr 5400 Euro. Im Kliegl-Kindergarten der Katholischen Kirchenstiftung Herz Jesu in Bad Kissingen wird die Praktikantenstelle einer Frau im Jahr 2022 mit 2700 Euro unterstützt. Für die Förderung der Einrichtung einer Reparaturwerkstatt für medizinische Geräte am vom Partnerbistum Mbinga betriebenen Krankenhaus von Litembo gibt es für das Jahr 2021 4275 Euro, für 2022 5400 Euro.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr.&nbsp;Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 13,5 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 4517 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2020 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt rund 11,3 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren rund 2,5 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p class="text-right">mh (POW)</p><p>(4921/1190; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Mbinga</category><category>Obidos</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48696</guid><pubDate>Mon, 13 Sep 2021 12:06:15 +0200</pubDate><title>Sechs Männer werden Diakone</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/sechs-maenner-werden-diakone-1/</link><description>Weihbischof Ulrich Boom spendet die Weihe am Samstag, 25. September, im Würzburger Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Sechs Männer weiht Weihbischof Ulrich Boom am Samstag, 25. September, um 9.30 Uhr im Würzburger Kiliansdom zu Diakonen: Andreas Hofer (Zeil am Main), Thorsten Hueller (Haßfurt), Martin Kaiser (Bad Bocklet), Siegbert Kuhnen (Langenleiten) und Klaus Solik (Grafenrheinfeld) werden Ständige Diakone, Thomas Elbert (Wenighösbach) ist auf dem Weg zur Priesterweihe.</p><p><strong>Thomas Elbert</strong> (38) wurde 1982 in Aschaffenburg geboren und stammt aus Wenighösbach. Nach dem Realschulabschluss absolvierte Elbert eine Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten für Datenverarbeitung. Anschließend besuchte er die Berufsoberschule in Aschaffenburg und studierte bis 2008 an der Fachhochschule Aschaffenburg Betriebswirtschaft und Recht. Von 2008 bis 2012 arbeitete er als Angestellter bei der Börsen-Zeitung in Frankfurt am Main. Im Jahr 2012 wechselte Elbert zur Bundesbank nach Frankfurt und Düsseldorf und war dort bis zu seinem Eintritt 2014 ins Würzburger Priesterseminar im Bereich Bundeswertpapiere tätig. Von 2015 bis 2020 studierte er in Würzburg und Fribourg (Schweiz) Katholische Theologie. Während des Studiums engagierte sich Elbert vor allem an der Jugendbildungsstätte Volkersberg und in der Krankenhausseelsorge des Juliusspitals. Seit Juni 2021 ist er in der Pfarreiengemeinschaft „Heilig Geist – Rauhenebrach“ eingesetzt. Aktuell durchläuft er die Ausbildung zum Notfallseelsorger. Mit der Diakonenweihe verpflichtet er sich, zukünftig zölibatär zu leben.</p><p><strong>Andreas Hofer</strong> (39) wohnt in Zeil am Main. Er ist Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik und Stabsoffizier bei der Bundeswehr. Hofer wurde 1982 in Haßfurt geboren. Nach dem Abitur am Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt absolvierte&nbsp;er bis 2004 die Ausbildung zum Offizier bei der Bundeswehr und studierte von 2004 bis 2007 an der Universität der Bundeswehr in München Luft- und Raumfahrttechnik. Danach war er mehrmals&nbsp;im Auslandseinsatz in Afghanistan und dem Irak. Aktuell ist er in technischer Leitungsfunktion in Bonn tätig. Er engagierte sich besonders während der Einsätze in der Militärseelsorge, aktuell in der Jugend- und Ministrantenarbeit sowie der Nutzung moderner Medien in der Kirche. Sein Diakonatspraktikum sowie die Berufseinführungsphase absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft Theres. Mit der Diakonenweihe verpflichtet er sich, zukünftig zölibatär zu leben.</p><p><strong>Thorsten Hueller</strong> (43) lebt in Haßfurt und arbeitet als stellvertretender Schichtleiter bei den Fränkischen Rohrwerken. Hueller wurde 1978 in Coburg&nbsp;geboren. Nach dem Qualifizierenden Hauptschulabschluss 1993 erlernte er den Beruf des Schreiners und arbeitete im Anschluss bei verschiedenen Firmen, ehe er 2000 als Arbeiter bei den Fränkischen Rohrwerken in Königsberg begann. Seit 2014 ist er dort Einsteller. Er engagierte sich unter anderem im Pfarrgemeinderat in Pfarrweisach, war Mitglied der Kirchenverwaltung in Pfaffendorf und arbeitet seit 2005 im Arbeitskreis Liturgie in Haßfurt mit. Außerdem ist er Mesner in Pfaffendorf. Hueller ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Sein Diakonatspraktikum absolviert er in der Pfarrei Sankt Johannes der Täufer in Hofheim.</p><p><strong>Martin Kaiser</strong> (61) ist Zahntechnikermeister und lebt in Bad Bocklet. Er wurde 1959 in Vilseck in der Oberpfalz geboren. Nach der Mittleren Reife in Sulzbach-Rosenberg absolvierte Kaiser eine Ausbildung am Konservatorium in Nürnberg mit Klarinette als Hauptinstrument. 1981 legte er die Zahntechnikerprüfung ab, 1989 die Zahntechniker-Meisterprüfung. In Venezuela erwarb er zudem die Hochschulreife. Er war dort selbständig mit zwei zahntechnischen Laboratorien. In Caracas, Venezuela, war Kaiser unter anderem von 2010 bis 2014 Gemeinderatsvorsitzender der deutschsprachigen Gemeinde. Von 2010 bis 2017 absolvierte er ebenfalls in Caracas ein Diakonatspraktikum. Im Bistum Würzburg ist er in der Pfarrei Sankt Petrus in Ketten in Burkardroth im Praktikum eingesetzt. Kaiser ist seit 1984 verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Söhnen.</p><p><strong>Siegbert Kuhnen</strong> (48) aus Langenleiten ist Notfallsanitäter. Er wurde 1973 in Bad Neustadt geboren. Nach dem Hauptschulabschluss 1988 absolvierte er in Wildflecken eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Im Anschluss arbeitete er in dem erlernten Beruf und absolvierte dazwischen, als Rettungsdiensthelfer beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) seinen Zivildienst in Bad Brückenau. In dieser Zeit schloss er die Prüfung zum Rettungssanitäter ab. 1994 wechselte er zum BRK Rhön-Grabfeld, wo er zunächst als Rettungssanitäter, ab 1997 dann als Rettungsassistent und seit 2018 als Notfallsanitäter tätig ist. Kuhnen ist Küster, Kommunionspender und Mitglied des Liturgieausschusses seiner Pfarrei, er war dort bis 2018 zwei Perioden lang Mitglied des Pfarrgemeinderates. Sein Diakonatspraktikum absolviert er im künftigen Pastoralen Raum Bischofsheim, zu dem die Pfarreiengemeinschaften „Die Walddörfer, Sandberg“, „Am Kreuzberg Bischofsheim an&nbsp;der&nbsp;Rhön“ und „Immanuel – Hohe Rhön, Oberelsbach“ gehören. Mit der Diakonenweihe verpflichtet er sich, zukünftig zölibatär zu leben.</p><p><strong>Klaus Solik</strong> (49) ist Diplom-Ingenieur (FH) und wohnt in Grafenrheinfeld. Er wurde 1972 in Beuthen in Oberschlesien geboren. 1986 kam er mit seinen Eltern nach Schweinfurt in die Pfarrei Sankt Maximilian Kolbe. Nach der Ausbildung zum Industriemechaniker in Schweinfurt absolvierte er in Würzburg die Maschinenbautechnikerschule und die Berufsoberschule. Im Anschluss studierte er in Berlin an der Fachhochschule Maschinenbau. Er arbeitet bei der ZF Friedrichshafen AG in Schweinfurt. Solik war 31 Jahre lang Ministrant und engagiert sich als Lektor und Gruppenleiter. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Sein Diakonatspraktikum leistet er in der Pfarrei Sankt Mariä Schmerz in Bergrheinfeld.</p><p>Die Ausbildung zum Ständigen Diakon ist nebenberuflich und umfasst mindestens vier Jahre. Sie ruht auf drei Säulen: der Theologie, der Pastoral und der geistlichen Begleitung. Weil die Anforderungen im Hauptberuf ständig zunehmen und die Familie während der Ausbildungsphase nicht zu kurz kommen soll, kann die Ausbildung auch verlängert und so den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst werden. Zur Ausbildung gehört auch ein 18-monatiges Gemeindepraktikum, in dem das Erlernte ausprobiert werden soll. Nach der Weihe schließen sich weitere zwei Ausbildungsjahre an, die Berufseinführungsphase. Sie soll die fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen und erweitern. Derzeit gibt es 204 Ständige Diakone im Bistum Würzburg. 54 von ihnen wirken hauptberuflich, 69&nbsp;nebenberuflich, 81 sind im Ruhestand oder beurlaubt.</p><p>Weitere Informationen zum Beruf des Ständigen Diakons bei: Regens Peter Göttke, Bischöflich Beauftragter und Ausbildungsleiter für die Ständigen Diakone, und Diakon Artur Eisenacher, Diözesanreferent für Ständige Diakone, Bischöfliches Ordinariat, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38660450.</p><p>(3721/0871; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Bischof Franz Jung</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47332</guid><pubDate>Tue, 27 Apr 2021 15:16:21 +0200</pubDate><title>Wallfahrten und Prozessionen wieder möglich</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/wallfahrten-und-prozessionen-wieder-moeglich/</link><description>Allgemeines Verbot mit Wirkung vom 27. April aufgehoben</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran hat das allgemeine Verbot von Wallfahrten und Prozessionen im Bistum Würzburg mit Wirkung vom Dienstag, 27. April, aufgehoben. Wallfahrten und Prozessionen sind nun wieder bis zu einer Höchstteilnehmerzahl von 100 Personen gestattet. „Kurzfristig und überraschend“ habe die bayerische Staatskanzlei auf Nachfrage des Katholischen Büros Bayern geantwortet, sie habe keine rechtlichen Bedenken gegen die Durchführung von Wallfahrten, heißt es dazu auf der Homepage des Liturgiereferats des Bistums.</p><p>Voraussetzung für die Durchführung von Wallfahrten und Prozessionen seien die nötigen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Corona. Dazu gehören unter anderem das Tragen von FFP2-Masken ab dem 15. Lebensjahr sowie ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Teilnehmern aus verschiedenen Hausständen. Das Liturgiereferat hat darüber hinaus Hinweise und Empfehlungen erarbeitet. So wird beispielsweise empfohlen, nur kleinere Gruppenwallfahrten zu organisieren und Wallfahrten eher als Stationenwege zu gestalten. „An Stationen lassen sich Impulse und Gebete den Schutzvorgaben entsprechend besser gestalten als im Gehen“, heißt es dazu in der Handreichung. Anstelle einer Prozession könnten unterschiedliche Gottesdienstformen an festen Stationen in der Flur oder an Gedenkorten gefeiert werden. So könne etwa eine Messe auf freiem Feld statt einer Flurprozession gefeiert werden. Eine weitere Option sei, dass nur das Allerheiligste den Weg beschreitet, während die Gläubigen mit großem Abstand untereinander ein Spalier für die Monstranz und den liturgischen Dienst bilden.</p><p>Die aktuellen Rahmenbedingungen zur Feier öffentlicher Gottesdienste sowie Hinweise und Empfehlungen zur Durchführung von Wallfahrten und Prozessionen stehen auf der <a href="http://liturgie.bistum-wuerzburg.de/" target="_blank" class="external-link">Homepage des Liturgiereferats</a> bereit.</p><p>(1721/0406; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47049</guid><pubDate>Mon, 29 Mar 2021 14:42:23 +0200</pubDate><title>„Ich möchte meine Kinder im Glauben erziehen“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ich-moechte-meine-kinder-im-glauben-erziehen/</link><description>Michael Wegel aus Kothen will sich in der Osternacht taufen lassen – Aufgrund von Corona viel „Homeschooling“ im Wechsel mit Gesprächen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kothen</strong> (POW) Manchmal braucht es einen kleinen Stups, um etwas in Bewegung zu setzen. Bei Michael Wegel aus Kothen (Landkreis Bad Kissingen) war es die Frage: „Willst Du mein Firmpate sein?“ Gefragt hatte der jüngere Halbbruder seiner Frau Lisa. Wegel sagte zu. Doch zuvor will er das Versprechen einlösen, das er bei seiner Hochzeit gegeben hatte: Um seine Kinder im christlichen Glauben erziehen zu können, will er sich taufen lassen. Nach einer etwas verkürzten, aber intensiven Taufvorbereitung will sich der 32-Jährige in der Osternacht im Würzburger Kiliansdom durch Bischof Dr.&nbsp;Franz Jung taufen lassen. Wegel ist einer von insgesamt sieben Erwachsenen im Bistum Würzburg, die sich an Ostern oder in der Osterzeit taufen lassen wollen. Diakon Kim Jung Nam Sell, der ihn auf die Taufe vorbereitet, wird auch sein Taufpate sein. Die beiden kennen sich bereits seit 2017. „Manchmal braucht man im Leben einen gewissen Anstoß“, sagt Sell mit einem Schmunzeln: „Das Herz hatte schon Ja gesagt, aber der äußere Anstoß fehlte noch.“ Rückblickend weiß Wegel: „Glauben tue ich schon immer.“</p><p>Michael Wegel stammt aus einem Dorf in der Nähe von Weimar. Sein Vater sei zwar getauft, aber die Familie nicht religiös gewesen, erzählt er. „Aber viele in meinem Freundeskreis waren getauft. Ich war als Einziger im Ethikunterricht.“ Während seiner Ausbildung zum Stahlbetonbauer habe er auch viel in Kirchen und Domen gearbeitet. „Man unterhält sich mit dem Pfarrer, man kommt an Stellen, wo normalerweise keiner hinkommt. Leise Arbeiten haben wir auch während der Gottesdienste gemacht. Da bekommt man schon einiges mit. Und wenn man neugierig ist, guckt man ein bisschen mehr hin“, beschreibt er. Dann verlor er zuerst seinen Vater und danach seinen Großvater, zu dem er eine enge Beziehung hatte. „Ich habe angefangen, mehr zu beten und das Gespräch mit Gott zu suchen.“</p><p>In Kontakt mit der katholischen Kirche kam Wegel über seine Frau Lisa. Dass die beiden sich kennen lernten, kann man als Zufall sehen – oder als Fügung. Als die Grenzwaldbrücke an der A7 saniert werden musste, gehörte er zum Team und wurde von seiner Firma vor Ort einquartiert. „Ich war in der Ferienwohnung ihrer Mutter untergebracht“, erzählt er. Jahre später wurden sie ein Paar. Michael Wegel begleitete sie zu den Gottesdiensten und begann, in der Gemeinde mitzuhelfen, beispielsweise bei den Festen im Kindergarten. 2018 heirateten sie. Getraut wurden sie in der Kirche Sankt Josef der Bräutigam in Speicherz von Diakon Kim Jung Nam Sell. „Bei der Hochzeit habe ich versprochen, dass ich die Kinder katholisch erziehen werde“, erinnert sich der 32-Jährige. Schon bei den Gesprächen vor der Hochzeit und später bei den Vorbereitungen für die Taufe des gemeinsamen Sohns habe er einiges über den christlichen Glauben erfahren. Diakon Sell ergänzt: „Ich habe immer wieder gestichelt: Wenn Du schon an Gott glaubst, kannst Du Dich auch taufen lassen.“</p><p>Doch im stressigen Alltag sei vorerst wenig Zeit für solche Überlegungen gewesen, sagt Wegel. Aufgrund seines Berufs war er viel unterwegs, und an den Wochenenden sanierte er das ehemalige Gehöft seines Großvaters in Thüringen – eine Aufgabe, die er schon zu dessen Lebzeiten übernommen hatte und auch beenden wollte. Doch das Versprechen, das er bei seiner Hochzeit gegeben hatte, ging ihm nicht aus dem Kopf. „Ich möchte meine Kinder mit im Glauben erziehen. Ich möchte mitwirken, nicht irgendwo außen vor stehen“, erklärt er.</p><p>Die Frage, ob er Firmpate werden wolle, war der entscheidende Schubs. Er schickte Diakon Sell eine WhatsApp mit der Frage: „Was muss ich tun, um getauft zu werden?“ Da war es zwar schon Dezember 2020 und die Firmung soll 2021 sein, doch Sell beschloss pragmatisch: „Da müssen wir uns halt auf den Hosenboden setzen.“ Seitdem lernt Wegel sozusagen im Homeschooling mit dem „Youcat“. In wöchentlichen Gesprächen klären sie offene Fragen, besprechen Bibelstellen und diskutieren, zum Beispiel über den Zölibat oder die aktuellen Krisen der Kirche. Es gebe in jeder Religion Dinge, über die man unterschiedlicher Ansicht sein könne, findet der 32-Jährige. An der katholischen Kirche gefallen ihm die Grundwerte und die Offenheit. „Egal ob ein Mensch schwarz oder weiß, schwul oder hetero ist, jeder ist willkommen.“ Beeindruckt hat ihn zudem, dass er als Nicht-Getaufter katholisch heiraten durfte.</p><p>Dass die Taufe im Kiliansdom stattfinden soll, hat auch mit Corona zu tun. Vor eineinhalb Jahren habe Kothen einen neuen Pfarrer bekommen. Doch dann kam die Pandemie mit den Lockdowns und es sei schwierig gewesen, eine persönliche Beziehung innerhalb der Gemeinde aufzubauen. Zumal die Kirchen aufgrund von Coronafällen ab Weihnachten erneut geschlossen werden mussten, sagt Sell. Erst seit Mitte Februar seien wieder Gottesdienste möglich. „Da habe ich gesagt, dass man sich auch im Dom taufen lassen kann.“ Bischof Jung sei auch sofort damit einverstanden gewesen. Nun hoffen sie, dass die Taufe nicht aufgrund von Corona im letzten Moment verschoben werden muss.</p><p>Die Familie seiner Frau freue sich über seine Entscheidung, sagt Wegel. Während der Vorbereitung hätten sich schöne und bereichernde Gespräche ergeben, erzählt Lisa Risse-Wegel. „Ich finde es schön. Ich hatte kein Problem damit, wie es vorher war. Aber es ist schön, dass er nun ein gewisses Wissen einbringen kann.“ Michael Wegel selbst sagt, dass er innere Ruhe und Zufriedenheit gefunden habe. Früher sei er ständig auf Achse gewesen, auch in seiner Freizeit. Jetzt sagt er: „Es muss nicht immer mehr sein. Man kann auch zufrieden sein mit dem, was man hat, und für die Menschen da sein, die einem wichtig sind.“</p><p>Informationen zur Erwachsenentaufe gibt es auf der <a href="http://www.bistum-wuerzburg.de/glaube-leben/katholisch-werden/" target="_blank" class="external-link">Homepage des Bistums Würzburg</a>.</p><p class="text-right">sti (POW)</p><p>(1321/0319; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45216</guid><pubDate>Tue, 20 Oct 2020 16:23:40 +0200</pubDate><title>Chancen für Benachteiligte schaffen</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/chancen-fuer-benachteiligte-schaffen-2/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 21.400 Euro für 17 Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Unterfranken und Óbidos</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Aschaffenburg/Hofheim/Mellrichstadt/Óbidos</strong> (POW) Genau 21.400 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. Insgesamt 17&nbsp;Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit bis ins kommende Jahr und zum Teil bis in das Jahr 2022 hinein unterstützt. Vornehmlich genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz von Generalvikar Domdekan Dr. Jürgen Vorndran Mittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden. Bischöflicher Finanzdirektor Sven Kunkel erläuterte, aufgrund der momentanen Zinssituation und der stark rückgängigen Spenden müsse der Fonds seine Leistungen bedauerlicherweise stark kürzen.</p><p>Bereits seit September wird einem jungen Mann ermöglicht, seine Ausbildung zum Altenpfleger abzuschließen. Beschäftigt wird er dafür im Altenheim Franziska Streitel in Mellrichstadt. Der Solidaritätsfonds gibt hierfür einen Zuschuss von 3000 Euro.</p><p>Eine zusätzliche Ausbildungsstelle zur Pflegefachfrau im Caritas-Altenservicezentrum Sankt Martin in Hofheim hat der Caritasverband für den Landkreis Haßberge zum 1. September 2020 geschaffen. Die Maßnahme läuft bis 31. August 2022. Der Vergabeausschuss genehmigte 5000 Euro an Fördermitteln.</p><p>Verlängern kann die Kolping-Dienstleistung GmbH das Projekt „Beschäftigungsinitiative Mainfranken“ an den Standorten Aschaffenburg und Würzburg für insgesamt 14 Menschen, die keinen regulären Arbeitsplatz finden. Der Vergabeausschuss unterstützt das Projekt mit 8000 Euro.</p><p>Aus den Mitteln des Solidaritätsfonds „Weinbergsarbeiter“ der Berufsgruppe der Pastoralreferenten im Bistum Würzburg wird ein Arbeitsplatz für das Projekt „Aufbau eines Referats Kommunikation“ des brasilianischen Partnerbistums Óbidos mit 5400 Euro unterstützt.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr.&nbsp;Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 13,6 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 4498 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2020 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt rund 11,3 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren rund 2,5 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p class="text-right">mh (POW)</p><p>(4320/1098; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Obidos</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45052</guid><pubDate>Wed, 07 Oct 2020 12:06:40 +0200</pubDate><title>Uwe Becker wird Ständiger Diakon</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/uwe-becker-wird-staendiger-diakon/</link><description>Weihbischof Ulrich Boom spendet die Weihe am 17. Oktober im Würzburger Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Weihbischof Ulrich Boom weiht am Samstag, 17. Oktober, um 9.30 Uhr Uwe Becker (Röthlein) im Würzburger Kiliansdom zum Ständigen Diakon.</p><p>Becker (43) ist kaufmännischer Mitarbeiter bei der Kölle Zoo GmbH &amp; Co. KG in Würzburg. Er wurde in Bad Königshofen geboren und stammt aus der Pfarrei Bergrheinfeld-Mariä Schmerz. Nach dem Qualifizierenden Hauptschulabschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und arbeitete im erlernten Beruf. 2009 legte er die Mittlere Reife ab und studierte anschließend bis 2016 Theologie im Fernkurs. Sein Pastoralpraktikum absolviert Becker in den Pfarreiengemeinschaften „Sankt Christophorus im Mainbogen, Gochsheim“ und „Zu den Frankenaposteln im Maintal, Bergrheinfeld“. Als Schwerpunkte nennt er unter anderem die Kommunionkatechese und die Seniorenarbeit. Becker ist Vater von drei Kindern.</p><p>Die Ausbildung zum Ständigen Diakon ist nebenberuflich und umfasst fünf Jahre. Sie ruht auf drei Säulen: der Theologie, der Pastoral und der geistlichen Begleitung. Weil die Anforderungen im Hauptberuf ständig zunehmen und die Familie während der Ausbildungsphase nicht zu kurz kommen soll, kann die Ausbildung auch um mehrere Jahre verlängert und so den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst werden. Zur Ausbildung gehört auch ein 18-monatiges Gemeindepraktikum, in dem das Erlernte ausprobiert werden soll. Nach der Weihe schließen sich weitere zwei Ausbildungsjahre an, die Berufseinführungsphase. Sie soll die fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen und erweitern. Derzeit gibt es 201 Ständige Diakone im Bistum Würzburg. 58 von ihnen wirken hauptberuflich, 75 nebenberuflich, 68 sind im Ruhestand.</p><p>Weitere Informationen zum Beruf des Ständigen Diakons bei: Dr. Klaus Eckert, Ausbildungsleiter Ständige Diakone, Bischöfliches Ordinariat, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38660410, oder Martin Schweitzer, Telefon 0931/38660400 (Sekretariat).</p><p>(4220/1053; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Schweinfurt</category><category>Weihbischof Ulrich Boom</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36543</guid><pubDate>Wed, 06 Nov 2019 14:03:35 +0100</pubDate><title>Benachteiligte besonders im Blick</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/benachteiligte-besonders-im-blick/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 370.200 Euro für 132 Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Unterfranken</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Insgesamt 370.200 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. 132 Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit im Jahr 2019 und zum Teil bis in das Jahr 2022 hinein unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz von Andreas Hammer, kommissarischer Leiter der Bischöflichen Finanzkammer, Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.</p><p>Bereits im September 2019 begann für zwölf junge Menschen ein einjähriges Ausbildungspraktikum in verschiedenen Tagesstätten der Caritas-Schulen gGmbH. Der Solidaritätsfonds gibt hierfür einen Zuschuss von 10.000 Euro. Ebenfalls noch für das Jahr 2019 genehmigte der Vergabeausschuss die Förderung von zwei Ausbildungsstellen zur Altenpflegerin beim Caritasverband für den Landkreis Rhön-Grabfeld mit 5500 Euro (für das dritte Ausbildungsjahr) beziehungsweise 25.500 Euro (für drei Jahre). Eine dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger im Altenheim Franziska Streitel in Mellrichstadt, die im September 2019 begann, fördert das Bistum mit 15.500 Euro.</p><p>Verlängern kann die Kolping-Gastro GmbH Schweinfurt das Inklusionsprojekt Gasthaus „HandWerk“. Der Vergabeausschuss genehmigte 15.500 Euro für die Stellen von elf Mitarbeitern, davon fünf mit Behinderungen, in den Bereichen Küche und Service. Für ein weiteres Jahr erhält die Caritas-Einrichtungen Aschaffenburg/Miltenberg gGmbH 3000 Euro Förderung für die Stelle einer Küchenhilfe im Haus Maria-Regina in Miltenberg.</p><p>Die Vinzenz-Werke in Würzburg werden im Jahr 2020 mit insgesamt 159.200 Euro unterstützt. Die Vinzenz-Dienstleistungen GmbH erhält 23.000 Euro für die Förderung von fünf älteren Mitarbeitern mit körperlichen Einschränkungen sowie 22.100 Euro für die Förderung von fünf Mitarbeitern mit sozialen Problemen und Defiziten. An die Vinzenz – gemeinnützige Serviceleistungen GmbH fließen 61.000 Euro für die Förderung von acht älteren Mitarbeitern mit körperlichen Einschränkungen sowie 53.100 Euro für die Förderung von fünf Mitarbeitern mit sozialen Problemen und Defiziten.</p><p>Weiterhin gefördert wird das Projekt „GEO – Gemeinsam Erfolgreich Orientieren“ in Bad Kissingen – vormals „Ausbildungs- und Arbeitschance in Bad Kissingen“ – der Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt GmbH. Der Vergabeausschuss genehmigte hierfür 22.000 Euro für die Stellen von zwölf Teilnehmern und zwei Betreuern. Mit weiteren 25.000 Euro wird die Werkstatt Haßfurt für arbeitslose Menschen – vormals Werkstatt Haßfurt für arbeitslose junge Menschen – des gleichen Trägers gefördert. Hierbei kümmern sich vier Betreuer um bis zu 50 arbeitslose Menschen. Verlängern kann auch die Kolping-Mainfranken – Kolping Dienstleistung GmbH das Projekt „Beschäftigungsinitiative Mainfranken“ für 14 Menschen, die keinen regulären Arbeitsplatz finden. Der Vergabeausschuss unterstützt die Maßnahme mit 89.000 Euro.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 13,6 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 4481 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2019 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt rund elf Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren rund 2,5 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p class="text-right">sti (POW)</p><p>(4619/1201; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23597</guid><pubDate>Thu, 11 Oct 2018 12:16:18 +0200</pubDate><title>Acht Männer werden Diakone</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/acht-maenner-werden-diakone/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung spendet die Weihe am Samstag, 20. Oktober, im Würzburger Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Acht Männer weiht Bischof Dr. Franz Jung am Samstag, 20. Oktober, um 9.30 Uhr im Würzburger Kiliansdom zu Ständigen Diakonen: Roberto Garcia (Retzstadt), Florian Grimm (Amorbach), Oliver Kirchner (Wildflecken), Stephan Kleinhenz (Sulzheim-Alitzheim), Bernhard Konz (Egenhausen), Waldemar Mützel (Elfershausen-Machtilshausen), Thomas Prapolinat (Kützberg) sowie Frank Rüttiger (Oberbach).</p><p><strong>Roberto Garcia</strong> (42) stammt aus dem nordspanischen Bilbao und wohnt in Retzstadt. Er arbeitet als Spanischlehrer und Schulbegleiter. Sein Praktikum absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Georg – Karlstadt“. Dort liegt sein Schwerpunkt auf der Taufkatechese, in der die Eltern erfahren, was die Taufe für ihre Kinder bedeutet. Seit Jahren arbeitet er mit den Eucharistinern zusammen, um ein Treffen für junge Erwachsene aus ganz Europa zu organisieren, bei dem diese entdecken, was die Eucharistie in ihrem täglichen Leben zu sagen hat. Garcia ist verheiratet und Vater eines Kindes.</p><p><strong>Florian Grimm</strong> (35) wuchs in Schneeberg im Odenwald auf und wohnt in Amorbach. Nach einer abgeschlossenen Bäckerlehre beendete er 2014 erfolgreich sein Theologiestudium. Sein Praktikum absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin Miltenberg-Bürgstadt“. Dort ist er für den Aufbau eines niederschwelligen Angebots für Trauernde in Form eines Trauertreffs zuständig. Seine zukünftigen Schwerpunkte sieht er im Besuchsdienst im Seniorenheim, in der Trauerarbeit und der Krankenkommunion. Grimm ist verheiratet.</p><p><strong>Oliver Kirchner</strong> (43) wurde in Bad Brückenau geboren und wohnt in Wildflecken-Oberbach. Er arbeitet als Sparkassenfachwirt bei der Sparkasse Bad Kissingen. Sein Praktikum absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Georg – Maria Ehrenberg, Bad Brückenau“. Kirchner, der in seiner Freizeit gerne Rad fährt und schwimmt, kümmert sich während des Praktikums um den Besuchsdienst der Pfarrgemeinde.</p><p><strong>Stephan Kleinhenz</strong> (48) wurde in Gerolzhofen geboren und wohnt in Sulzheim-Alitzheim. Er arbeitet als Verwaltungsangestellter. Sein Praktikum absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft Kirchschönbach-Stadelschwarzach-Wiesentheid. Dort kümmert er sich um die Hauskommunion. In seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Beauftragter für Wortgottesfeiern konnte er bereits viel Erfahrung im Bereich der Liturgie sammeln. Als künftigen Schwerpunkt nennt er, neben den liturgischen Einsätzen, vor allem die Hauskommunion und Begleitung der neuen Beauftragten für Wortgottesfeiern im pastoralen Raum. Kleinhenz ist verheiratet und Vater von drei Kindern.</p><p><strong>Bernhard Konz</strong> (58) wurde in Ockfen geboren und wohnt in Egenhausen, Markt Werneck. Er ist Diplom-Ingenieur für Maschinenbau. Sein Praktikum absolviert er in der Stadtkirche Schweinfurt. Dort umfasst seine Projektarbeit, eine Taufkatechese anzubieten. Als künftigen Schwerpunkt nennt er, die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Not zu deren Wohl mit den eigenen Charismen zusammenzubringen. Konz ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.</p><p><strong>Waldemar Mützel</strong> (53) wohnt in Elfershausen-Machtilshausen. Er arbeitet als Amtsrat und Bürovorsteher im Notariat. Sein Praktikum absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft „Sieben Sterne im Hammelburger Land, Hammelburg“. Dort ist er für regelmäßige Gespräche und liturgische Feiern in einem Wohnheim der Lebenshilfe zuständig. Er ermöglicht den Bewohnern des Wohnheims durch Begleitung die Teilnahme an Eucharistiefeiern und Prozessionen. Als künftigen Schwerpunkt nennt er die Weiterführung der Projektarbeit. Mützel ist verheiratet und Vater von drei Kindern.</p><p><strong>Thomas Prapolinat</strong> (40) wohnt in Kützberg. Er arbeitet als Küchenmeister im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt. Prapolinat absolviert sein Praktikum in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin im Oberen Werntal, Geldersheim“. Dort ist er für ein generationenübergreifendes Projekt und den Oma-Opa-Enkeltag verantwortlich. Als künftige Schwerpunkte nennt er die Besuchsdienste, Ministrantenarbeit, Gestaltung von Liturgie sowie Spendung der Sakramente.</p><p><strong>Frank Rüttiger</strong> (50) wohnt in Oberbach. Er ist Leiter einer Organisationsabteilung einer Bank. Sein Praktikum absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft Schondra – Oberleichtersbach. Dort liegt sein Schwerpunkt auf der Achtsamkeit im Umgang mit Menschen am Rand. Rüttiger, der in seiner Freizeit gerne Theater spielt, wird auch während der Berufseinführungsphase weiter in der Pfarreiengemeinschaft <span style="font-size:10.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Schondra – Oberleichtersbach</span></span> tätig sein. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.</p><p>Die Ausbildung zum Ständigen Diakon ist nebenberuflich und umfasst mindestens vier Jahre. Sie ruht auf drei Säulen: der Theologie, der Pastoral und der geistlichen Begleitung. Da die Anforderungen im Hauptberuf ständig zunehmen und die Familie während der Ausbildungsphase nicht zu kurz kommen soll, kann die Ausbildung auch um mehrere Jahre verlängert und so den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst werden. Zur Ausbildung gehört auch ein 18-monatiges Gemeindepraktikum, in dem das Erlernte ausprobiert werden soll. Nach der Weihe schließen sich weitere zwei Ausbildungsjahre an, die Berufseinführungsphase. Sie soll die fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen und erweitern. Weitere Informationen zum Beruf des Ständigen Diakons bei: Dr. Klaus Eckert, Ausbildungsleiter Ständige Diakone, Bischöfliches Ordinariat, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38660410.</p><p>(4218/1041; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Bischof Franz Jung</category><category>Dom und Neumünster</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-20910</guid><pubDate>Tue, 08 May 2018 13:50:07 +0200</pubDate><title>Perspektiven für Benachteiligte fördern</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/perspektiven-fuer-benachteiligte-foerdern/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 57.000 Euro für zwölf Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Unterfranken</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Insgesamt 57.000 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. Zwölf Ausbildungs- und Arbeitsstellen werden damit im Jahr 2018 und zum Teil bis in das Jahr 2021 hinein unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz des Bischöflichen Finanzdirektors Albrecht Siedler Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.</p><p>Im September 2018 beginnt für zwei junge Menschen an der Don-Bosco-Berufsschule der Caritas-Schulen gGmbH Würzburg die Ausbildung zur Bürokraft beziehungsweise zur Gebäudereinigungsfachkraft. Bis in das Jahr 2021 hinein unterstützt der Solidaritätsfonds diese Maßnahme mit einem Zuschuss von 32.000 Euro.</p><p>Um ein Jahr verlängern kann die Kolping-Gastro GmbH Schweinfurt das Integrationsprojekt Gasthaus „HandWerk“ in Schweinfurt. Der Vergabeausschuss genehmigte 25.000 Euro für die Förderung von zehn Mitarbeitern mit und ohne Behinderung im Küchen- und Servicebereich.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 12,7 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze in Unterfranken gegeben. 4225 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2018 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt rund 10,5 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren nahezu 2,5 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p>(1918/0476; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-20263</guid><pubDate>Mon, 19 Feb 2018 12:45:34 +0100</pubDate><title>Dr. Franz Jung zum Bischof von Würzburg ernannt</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/dr-franz-jung-zum-bischof-von-wuerzburg-ernannt/</link><description>Bekanntgabe durch Diözesanadministrator Weihbischof Ulrich Boom im Kiliansdom – Biographische Wurzeln in Ludwigshafen am Rhein – Seit dem Jahr 2009 Generalvikar des Bistums Speyer – Erneuerungsprozess „Gemeindepastoral 2015“ eng mit seinem Einsatz verbunden</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rom/Würzburg/Speyer</strong> (pbs/POW) Papst Franziskus hat Dr. Franz Jung (51), Generalvikar des Bistums Speyer, am Freitag, 16. Februar, zum neuen Bischof von Würzburg ernannt. Die Ernennung wurde in Rom, Würzburg und Speyer zeitgleich um 12 Uhr bekanntgegeben. Im Kiliansdom verkündete Diözesanadministrator Weihbischof Ulrich Boom die gute Nachricht nach dem Angelus-Gebet. Gleichzeitig informierte er die Partnerbistümer Mbinga in Tansania und Óbidos in Brasilien. „Ich danke unserem Heiligen Vater Papst Franziskus, dass wir so schnell einen neuen Bischof erhalten“, sagte der Diözesanadministrator. Jung wird Nachfolger des emeritierten Bischofs von Würzburg, Dr. Friedhelm Hofmann, der im September 2017 altersbedingt zurückgetreten war.</p><p>Franz Jung wurde 1966 geboren und wuchs gemeinsam mit drei Geschwistern in Ludwigshafen am Rhein auf. Die Eltern waren Lehrer, sind der Kirche sehr verbunden und vermittelten ihren Kindern eine umfassende Bildung. Jung war Priesteramtskandidat am Georgianum in München und am Collegium Germanicum in Rom. Er studierte Philosophie und katholische Theologie in München und an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Das Lizentiat erwarb er am päpstlichen Bibelinstitut. Am 10. Oktober 1992 wurde er vom damaligen Limburger Bischof Dr. Franz Kamphaus in Rom zum Priester geweiht.</p><p>Erste Erfahrungen in der praktischen Seelsorge machte Jung als Kaplan in der Pfarrei Sankt Anton in Pirmasens und später in der Dompfarrei in Speyer, wo er zugleich als Sekretär von Bischof Dr. Anton Schlembach tätig war. In der Gemeindearbeit erwies er sich als talentierter Seelsorger, der beachtliche organisatorische Fähigkeiten mitbringt. Jung hat zugleich ein starkes wissenschaftliches Interesse, besonders für die Kirchenväter und die frühe Kirchengeschichte. Im Jahr 2001 promovierte Jung an der theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit einer Arbeit zum Thema „Soter – Studien zur Rezeption eines hellenistischen Ehrentitels im Neuen Testament“ beim Würzburger Diözesanpriester Professor Dr. Joachim Gnilka im Fach Neues Testament. In weiteren Studien befasste er sich mit den Kirchenvätern Honoratus und Caesarius von Arles.</p><p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/videoseries?list=PL7rkD2uoJheoYZDxY0u3JoIPT5M9Z_60M" width="640" height="360" frameborder="0">video</iframe></p><p>Seit dem Jahr 2003 ist das Bischöfliche Ordinariat in Speyer sein Wirkungsfeld. Zunächst wurde ihm die Leitung der Abteilung Gemeindeseelsorge übertragen, vier Jahre später zusätzlich die Leitung des Referats „Klösterliche Verbände“. Die Organisation der Seligsprechung des Speyerer Priesters und Ordensgründers Paul Josef Nardini (1821-1862) lag im Jahr 2006 in seinen Händen. Es handelte sich dabei nach der Neuregelung des Seligsprechungsverfahrens durch Papst Benedikt XVI. um eine deutschlandweite Premiere. Als Dr. Karl-Heinz Wiesemann vor zehn Jahren Bischof von Speyer wurde, berief er Jung im Januar 2009 zu seinem Generalvikar. Seit dieser Zeit gehört Jung auch dem Speyerer Domkapitel an.</p><p>Im Bistum Speyer wird vor allem der Prozess „Gemeindepastoral 2015“ eng mit seinem Namen verbunden. Von 2009 bis 2016 hat das Bistum Speyer in einem intensiven Austausch mit den Pfarreien und unter breiter Mitwirkung der diözesanen Räte ein neues Seelsorgekonzept entwickelt. Aus den bisherigen Pfarrgemeinden wurden 70 neue Pfarreien gebildet. Gemeinsam mit seinem Kanzleidirektor Wolfgang Jochim verantwortete er die Organisation großer Diözesanereignisse wie zum Beispiel des 950. Domweihjubiläums im Jahr 2011 sowie des 200. Jubiläums der Bistumsneugründung und der Beerdigung von Altkanzler Dr. Helmut Kohl im vergangenen Jahr. Die Einführung eines Qualitätsmanagements in den katholischen Kindertagesstätten trägt ebenso seine Handschrift wie die Herausgabe eines bundesweit erhältlichen „Pilger-Magazins“, das christliche Inhalte auf eine unkonventionelle, frische Weise zur Sprache bringt.</p><p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/400942164&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=true&amp;show_comments=false&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=false" width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no">audio</iframe></p><p>Im Bistum Speyer wird Jung als ein entscheidungsstarker Gestalter mit strategischem Weitblick geschätzt. „Dr. Franz Jung hat sich souverän und mit großem Sachverstand in die nicht leichte Aufgabe des Generalvikars eingebracht“, würdigte Bischof Wiesemann Jungs Wirken anlässlich dessen 25. Priesterjubiläums im Oktober des vergangenen Jahres. Gleichzeitig sei Jung ein tief spiritueller Mensch. „In seiner Person verbinden sich herausragende Begabungen für Theologie, Seelsorge und kirchliche Verwaltung. Sie geben ihm die Fähigkeit, Brücken zu bauen zwischen Menschen, die an unterschiedlichen Wirkungsorten von Kirche tätig sind.“</p><p>„Wir freuen uns mit ihm über seine Berufung zum neuen Bischof von Würzburg. Zugleich bedeutet seine Berufung für das Bistum Speyer und auch für mich persönlich einen schmerzlichen Verlust“, erklärte Bischof Wiesemann bei der Bekanntgabe am Freitag im Speyerer Dom. „Dr. Franz Jung hat für das Bistum Speyer einen sehr wertvollen Dienst geleistet, dafür sind wir ihm von Herzen dankbar.“</p><p>Wiesemann erinnerte an die Verbindungslinien zwischen den Bistümern Speyer und Würzburg, die beide der Metropolie Bamberg angehören und seit Jahren bei der Ausbildung der Priesteramtskandidaten eng zusammenwirken. Eine weitere Verbindung liege in der Person des emeritierten Speyerer Bischofs Dr. Anton Schlembach, der aus Unterfranken stammt, im Bistum Würzburg als Generalvikar tätig war und 1983 zum Bischof von Speyer berufen wurde. „Mit Franz Jung tritt jetzt ein gebürtiger Pfälzer denselben Weg in umgekehrter Richtung an“, sagte Wiesemann.</p><p>Generalvikar Jung war von der Entscheidung des Papstes sichtlich bewegt. „Ich bin noch dabei, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass ich die Pfalz und mein Heimatbistum Speyer, in dem ich so viele prägende Jahre erlebt habe, schon bald verlassen soll.“ Die Berufung zum neuen Bischof von Würzburg erlebe er als großen Vertrauensbeweis und sehe darin eine hohe Verantwortung, der er sich gerne stelle. Nach der Bekanntgabe im Dom beteten die versammelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats gemeinsam mit Bischof Wiesemann für den scheidenden Generalvikar und sangen, zur Gottesmutter Maria als Patronin des Bistums und des Domes gewandt, das „Salve Regina“.</p><h2><em>Stichwort: 89. Bischof von Würzburg</em></h2><p>Dr. Franz Jung ist der 89. Bischof von Würzburg auf dem Stuhl des heiligen Burkard und der direkte Nachfolger von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, der das Bistum Würzburg von 2004 bis 2017 leitete. Der ernannte Bischof reiht sich ein in die lange Liste von Würzburger Oberhirten, die seit der Gründung des Bistums im Jahr 742 an der Spitze der Kiliansdiözese standen. Dazu gehören beispielsweise die heiligen Bischöfe Bruno und Adalbero, bekannte Fürstbischöfe wie Julius Echter von Mespelbrunn, die Schönbornbrüder oder Franz Ludwig von Erthal sowie Hirten des 20. Jahrhunderts wie Matthias Ehrenfried, der spätere Kardinal Dr. Julius Döpfner, Josef Stangl und Dr. Paul-Werner Scheele.</p><p>Gründer des Bistums Würzburg ist der heilige Bonifatius. Er setzte den heiligen Burkard als ersten Bischof von Würzburg ein. Zuvor hatten bereits der irische Missionsbischof Kilian und seine Gefährten Kolonat und Totnan in Franken gepredigt. Das Märtyrergrab der Frankenapostel im Würzburger Neumünster gilt als Ursprungsort und Quelle des Christentums in Franken. Als Bistumspatrone sind sie hoch verehrt. Zu den fränkischen Heiligen und Seligen zählen außerdem Aquilin, Arno, Bilhildis, Elisabeth, Gertrud, Hadeloga, Hedwig, Thekla und Lioba sowie die selige Immina. Noch jung im Kreis der Seligen sind die Märtyrerpriester Liborius Wagner, Georg Häfner und Pater Engelmar Unzeitig. Häfner wurde 2011, Unzeitig 2016 in Würzburg seliggesprochen. Die Bischofsstadt Würzburg ist für die katholische Kirche in Deutschland von besonderer Bedeutung. Würzburg war Ort des ersten Treffens der deutschen Bischöfe im Jahr 1848. Die Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik tagte von 1972 bis 1975 im Würzburger Dom und wird deshalb auch Würzburger Synode genannt. Würzburg ist zudem bekannt als Gastgeber für die Tagungen des Ständigen Rats der Deutschen Bischofskonferenz im Exerzitienhaus Himmelspforten.</p><p>Der 89. Bischof von Würzburg übernimmt eine Diözese mit rund 746.000 Katholiken. Das Bistum Würzburg ist fast deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk Unterfranken und hat eine Fläche von rund 8530 Quadratkilometern. Es besteht aus 514 Pfarreien, 95 Kuratien und 254 Filialen in 156 Pfarreiengemeinschaften und 17 großen Einzelpfarreien. Diese sind in 19 Dekanaten und der Stadtpfarrei Schweinfurt zusammengefasst. Seit 2015 läuft das Projekt „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“, um die richtigen Schritte für die Zukunft von Gemeindeleben und Seelsorge zu finden.</p><p>(0818/0189; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Foto abrufbar im Internet </em></p>]]></content:encoded><category>Bischof Franz Jung</category><category>Miltenberg</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-17004</guid><pubDate>Tue, 08 Aug 2017 12:06:26 +0200</pubDate><title>Weihbischof Boom weiht im Bistum Mbinga einen Priester</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/weihbischof-boom-weiht-im-bistum-mbinga-einen-priester/</link><description>Mbinga/Würzburg (POW) Weihbischof Ulrich Boom hat bei seinem Aufenthalt im tansanischen Partnerbistum Mbinga am Sonntag, 6. August, Faraja Bosco Komba zum Priester geweiht. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Rund 3000 Gläubige nahmen an der Feier in Mbangamao, der Heimatpfarrei Kombas, teil. Diese war wegen des großen Andrangs ins Freie verlegt worden. Die Tatsache, dass nicht der Ortsbischof, sondern Weihbischof Boom den Priester weihte, verlieh dem Ereignis besondere Feierlichkeit. Mbingas Bischof John C. Ndimbo assistierte und zeigte sich hocherfreut über die besondere Kooperation. Der 31-jährige Father Faraja Bosco Komba ist nun der jüngste von insgesamt 65 Priestern der Diözese Mbinga. Als Überraschung überreichte die 13.000 Katholiken zählende Pfarrei Mbangamao ihrem Neupriester ein Auto als Weihegeschenk. „Das ist angesichts der geringen finanziellen Mittel, die den Menschen vor Ort zur Verfügung stehen, sehr bemerkenswert“, attestierte Klaus Veeh vom Referat Mission-Entwicklung-Frieden des Bistums Würzburg. An die vierstündige liturgische Feier schloss sich nach dem Mittagessen ein Nachmittagsprogramm mit Tänzen und Gesängen zu Ehren des Neupriesters an, so dass der Weihetag zu einem unvergesslichen Feiertag für alle Beteiligten wurde.</p><p>(3217/0835; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Fotos abrufbar im Internet </em></p>]]></content:encoded><category>Mbinga</category><category>Weihbischof Ulrich Boom</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-16925</guid><pubDate>Thu, 27 Jul 2017 12:36:24 +0200</pubDate><title>Perspektiven für Benachteiligte</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/perspektiven-fuer-benachteiligte/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 46.700 Euro für 19 Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Unterfranken </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Bad Kissingen/Miltenberg/Rückersbach/Schweinfurt</strong> (POW) Insgesamt 46.700 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. 19 Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit bis ins kommende Jahr und zum Teil bis in das Jahr 2020 hinein unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz des Bischöflichen Finanzdirektors Albrecht Siedler Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.</p><p>Bis in das Jahr 2020 hinein unterstützt der Solidaritätsfonds beim Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen eine Ausbildungsstelle zur Kauffrau für Büromanagement mit 5500 Euro.</p><p>Ebenfalls bis 2020 genehmigte der Vergabeausschuss 4500 Euro zur Förderung einer Ausbildungsstelle zur Hotelfachfrau beim Kolping-Hotel in Schweinfurt.</p><p>Für zwei Jahre erhält die Kolping-Gastro GmbH Schweinfurt 2800 Euro zur Förderung einer Ausbildungsstelle zum Beikoch.</p><p>Mit 2100 Euro wird die Verlängerung der Ausbildung eines Beikochs um ein viertes Ausbildungsjahr zum Koch im SeminarZentrum Rückersbach gefördert.</p><p>Bis 2020 läuft die Förderung jeweils einer Ausbildungsstelle zur Bürokraft und zur Gebäudereinigungsfachkraft bei der Don-Bosco-Berufsschule in Würzburg. Hierfür gibt der Solidaritätsfonds 13.700 Euro.</p><p>Insgesamt 10.000 Euro fließen in die Förderung von Küchen- und Servicehilfen von zusammen zehn Mitarbeitern, davon vier mit Behinderungen, im Integrationsprojekt Gasthaus „HandWerk“ der Schweinfurter Kolping-Gastro GmbH.</p><p>Mit 1800 Euro unterstützt der Solidaritätsfonds die Verlängerung der Förderung einer Küchenhilfe mit Behinderung im Haus Maria-Regina der Caritas-Einrichtungen gGmbH Aschaffenburg/Miltenberg.</p><p>2400 Euro bekommt die Vinzenz-gemeinnützige Serviceleistungen GmbH zur Förderung eines Helfers im Garten- und Landschaftsbau. Mit 3900 Euro wird eine Hotelfachfrau des SeminarZentrums Rückersbach im Anschluss an ihre Ausbildung gefördert.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 12,5 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 4117 Frauen und Männern wurde und wird geholfen.</p><p>Von 1984 bis Mitte 2017 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt gut 10,3 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren rund 2,4 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p><em>mh (POW)</em></p><p>(3117/0824; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Miltenberg</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-3522</guid><pubDate>Mon, 12 Jun 2017 10:11:19 +0200</pubDate><title>Zwei Neupriester</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/zwei-neupriester/</link><description>Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weiht am Pfingstsamstag, 3. Juni, einen Seminaristen und einen Redemptoristen zu Priestern – Feier im Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Werneck</strong> (POW) Zwei Männer weiht Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Pfingstsamstag, 3. Juni, bei einem Pontifikalgottesdienst um 9.30 Uhr im Würzburger Kiliansdom zu Priestern. Weihekandidaten sind die Diakone Nicolas Kehl (Büchold) und Redemptoristen-Frater Mario Marchler (Trofaiach/Steiermark).</p><p><strong>Nicolas Kehl</strong> (27) wurde in Werneck geboren und stammt aus Büchold. Nach dem Abitur absolvierte er von 2010 bis 2015 den Studiengang Magister theologiae an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Magisterarbeit im Fach Kirchenrecht befasste sich mit dem Thema „Glaube nur gegen Geld? – Rechtliche Untersuchung des Allgemeinen Dekrets der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt“. 2013 trat er in das Bischöfliche Priesterseminar Würzburg ein. Seit 2014 absolviert Kehl ein Pastoralpraktikum in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Martin, Miltenberg-Bürgstadt“. Dort leitete er einen Kurs für Gottesdienstbeauftragte im Dekanat Miltenberg. Zum Diakon wurde er am 22. Oktober 2016 in Würzburg geweiht. Als pastorale Schwerpunkte für seine Kaplanszeit nennt er unter anderem die Jugend- und Ministrantenarbeit sowie die Spendung der Sakramente. Seine Primiz feiert Kehl am Pfingstsonntag, 4. Juni, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung und Sankt Nikolaus in Büchold. Primizprediger ist Benediktinerpater Professor Dr. Stephan Haering (München).</p><p><strong>Mario Marchler</strong> (33) wurde in Leoben in der Steiermark geboren und stammt aus Trofaiach in der Steiermark. Er absolvierte eine Ausbildung als Gartenfacharbeiter. 2010 trat Marchler bei den Redemptoristen in Würzburg ein und begann ein Jahr später das Noviziat in Innsbruck. Von 2012 bis 2016 studierte er im Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen Theologie. Seine Abschlussarbeit befasste sich mit dem Thema „Klemens Maria Hofbauer und der Josephinismus – Schwerpunkt: Die Jahre in Wien“. 2015 legte er die Profess auf Lebenszeit ab. Zum Diakon wurde er am 22. Oktober 2016 in Würzburg geweiht. Seit November 2016 absolviert er ein Pastoralpraktikum in der Pfarreiengemeinschaft „Dürrbachtal, Würzburg“. Seine pastoralen Schwerpunkte sieht er darin, den Menschen die Liebe, Barmherzigkeit und Botschaft Gottes nahe zu bringen und sie zu begleiten. Seine Primiz feiert Marchler am Pfingstsonntag, 4. Juni, in der Pfarrkirche Sankt Alfons in Würzburg. Primizprediger ist Redemptoristenpater Janusz Turek (Puchheim/Oberösterreich).</p><p>(2117/0661; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Bischof em. Friedhelm Hofmann</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-2000</guid><pubDate>Tue, 11 Apr 2017 16:19:34 +0200</pubDate><title>„Das hat in meinem Leben gefehlt“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/das-hat-in-meinem-leben-gefehlt/</link><description>Jessica Oschatz aus Reichenberg will sich in der Osternacht taufen lassen – Vorbild für die Töchter sein – „Beide finden es schön, dass ich das mache“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reichenberg</strong> (POW) Die Töchter von Jessica Oschatz (32) aus Reichenberg sind getauft, die Große feierte im vergangenen Jahr ihre Erstkommunion. Mit ihren Kindern geht sie in die Kirche. Und wenn es in der Pfarrei etwas zu tun gibt, packt sie mit an, so wie beim „Frühjahrsputz“ in der Kirche. Doch Jessica Oschatz selbst ist gar nicht getauft – noch nicht. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit will sie sich in der Osternacht, am Samstag, 15. April, in der Filialkirche „Erscheinung des Herrn“ in Reichenberg taufen lassen. Ihre Kinder freuen sich mit ihr. „Beide finden es schön, dass ich das mache.“ Oschatz ist eine von insgesamt zwölf Erwachsenen im Bistum Würzburg, die sich an Ostern oder in der Osterzeit taufen lassen wollen. Gemeindereferentin Melanie Greier hat Oschatz in dieser Zeit der Vorbereitung auf die Sakramente begleitet. „Es war auch für mich eine sehr bereichernde Zeit“, sagt die Gemeindereferentin rückblickend.</p><p>Jessica Oschatz stammt ursprünglich aus Ostdeutschland. Ihre Familie gehörte keiner Konfession an. „Meine Eltern wollten mir die Entscheidung selbst überlassen“, erzählt sie. Als Kind bekam sie von ihren Eltern ein kleines Buch, das vom Leben Jesu erzählte. „Es war eine Art Kinderbibel. Ich habe oft darin gelesen, habe gebetet und gesungen“, erinnert sich Oschatz. Es gab auch Kontakt zur katholischen Kirche, denn die Schwester ihrer Mutter ist mit einem Italiener verheiratet. „Ich habe auch eine katholische italienische Familie.“ Doch da sie keiner Konfession angehörte, besuchte sie während der Schulzeit automatisch den Ethikunterricht.</p><p>Obwohl sie selbst nicht getauft war, war für Oschatz immer klar gewesen: „Ich möchte meine Kinder taufen lassen.“ Nachdem ihre älteste Tochter Saskia-Sophie auf der Welt war, führte sie Taufgespräche mit dem zuständigen Pfarrer, der italienische Familienzweig stellte die Taufpaten. Bei der Taufe selbst sei ihr dann erstmals der Gedanke gekommen, sich ebenfalls taufen zu lassen, erzählt Oschatz. Drei Jahre später wurde Angelina geboren. Auch sie wurde getauft. Und dann stand im vergangenen Jahr die Kommunion von Saskia-Sophie an. Wie schon zuvor war Oschatz wieder bei allen Vorbereitungstreffen der Kommunioneltern dabei. Die Kommunionfeier gab den entscheidenden Anstoß. „Es war ein feierlicher Moment. Ich dachte: Das hat in meinem Leben irgendwie gefehlt“, erzählt sie. „Da habe ich entschieden: Wenn es eine Möglichkeit gibt, Taufe und Kommunion mitzumachen, dann mache ich das.“</p><p>Als die Vorbereitungen für die Erstkommunion von Angelina begannen, ergriff Oschatz die Chance. Bei einem Elternabend lernte sie Melanie Greier kennen. Nach dem Treffen ging sie kurzerhand auf die Gemeindereferentin zu und erkundigte sich, ob es eine Möglichkeit gäbe, sich als Erwachsene taufen zu lassen. „Und sie sagte: Na klar!“ Greier kontaktierte Pater Mario Muschik, Provinzial der Mariannhiller Missionare und Pfarrvikar in der Pfarreiengemeinschaft „Kreuz Christi, Eisingen“. Er sprach mit Oschatz und meldete sie auch für die Vorbereitung zur Taufe an.</p><p>Und dann ging es auch schon los. „Wir sind erst einmal die Basics durchgegangen und haben geguckt, was an Grundwissen da ist“, sagt die Gemeindereferentin. Gemeinsam besuchten sie die Reichenberger Kirche, sprachen über die liturgischen Gegenstände und den Ablauf eines Gottesdienstes. „Wir sind das Kirchenjahr durchgegangen, die Sakramente, das Alte und Neue Testament und haben immer wieder Glaubensgespräche geführt“, zählt Greier auf. Die Lebensgeschichte von Jesus habe sie fasziniert, sagt Oschatz. Die Vorbereitungen waren für beide Neuland. „Ich habe schon Kommunion- und Firmvorbereitung gemacht, auch jemanden zur Zulassungsfeier für die Taufbewerber begleitet. Aber so richtig intensiv war es das erste Mal“, sagt Greier.</p><p>„Man sagt, dass es einem besser geht, wenn man Gott seine Sorgen und Ängste erzählt. Und das möchte ich gerne tun“, sagt Oschatz. Vor allem aber wolle sie ein Vorbild und ein Halt für ihre Töchter sein. Auch ihr Lebenspartner ist katholisch. Dessen Schwester habe ihr spontan Unterstützung angeboten. „Sie sagte: ,Ich begleite Dich.‘“ Sie schenkte Oschatz ihr erstes Gotteslob und wird auch die Taufpatin sein. Auch die Familie steht hinter ihrer Entscheidung. „Sie finden das gut, und von allen bekomme ich Unterstützung“, erzählt Oschatz. Ihre Mutter wolle eigens zur Taufe anreisen. Zwei Wochen später, am 30. April, steht schon das nächste große Ereignis an: Tochter Angelina geht zur Erstkommunion. „Ich glaube, ich bin noch aufgeregter als sie“, sagt Oschatz.</p><p><em>sti (POW)</em></p><p>(1517/0413; E-Mail voraus)                                                                                       </p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Kar- und Ostertage</category><category>Berichte</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-17187</guid><pubDate>Mon, 03 Apr 2017 12:34:23 +0200</pubDate><title>„Die Taufe stärkt mich, Christ zu sein“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/die-taufe-staerkt-mich-christ-zu-sein/</link><description>Steven Jackson lässt sich in der Osternacht in der Würzburger Pfarrkirche Unsere Liebe Frau taufen – „Die Vorbereitungen waren eine Herausforderung“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) „Meinen Glauben habe ich nie in Frage gestellt. Glauben tue ich, seit ich denken kann“, sagt Steven Jackson. Er ist ohne Bezug zu katholischem Glauben und Religion aufgewachsen, heute ist er überzeugter Christ. Nun lässt sich der 19-Jährige in der Osternacht, am Samstag, 15. April, in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau im Würzburger Stadtteil Frauenland taufen – um seine christliche Überzeugung auch nach außen zu verdeutlichen.</p><p>Seine Mutter ist römisch-katholisch, der Vater stammt aus Jamaica und gehört einer Baptisten-Gemeinde an. „In der Familie haben wir uns mit Religion nicht sehr intensiv auseinandergesetzt“, sagt Jackson. Den ersten Kontakt zu Religion und Glaube hatte er im evangelischen Religionsunterricht und in Gottesdiensten, die im Kindergarten gefeiert wurden. Kirchenbesuche habe es lediglich zu Ostern oder Weihnachten gegeben. Erst als er den Wunsch geäußert habe, sich taufen zu lassen, seien intensive Gespräche mit seinen Eltern gefolgt.</p><p>„Den Plan, zur Taufe zu gehen, hatte ich schon vor rund zwei Jahren. Ich habe es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Ich war abgeschreckt von dem, was auf mich zukommen würde: Mit 16 oder 17 hatte ich noch nicht das Selbstbewusstsein und das nötige Wissen, meine Überzeugung in diesem Thema offen und klar zu äußern“, sagt Jackson. Nach intensiver Beschäftigung habe er sich gesagt: „Jetzt muss ich es machen.“</p><p>Religion spiele heute in vielen Lebensbereichen eine Rolle. „Ich bin sehr leidenschaftlich, wenn ich diskutiere. Schaut man sich zum Beispiel die Debatte um Migration und Flüchtlinge an: Irgendwann endet sie beim Thema Religion.“ Das könne aber auch eine Chance sein, weil Kirche veranlasse, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. In Diskussionen müsse er seine Überzeugungen häufig verteidigen. „Es ist paradox: Wenn ich erzähle, dass ich gläubig bin, sind die Leute freundlich, interessiert. Es ist oft auch mit gewissem Respekt verbunden.“ Wenn er sich dann mit Gleichaltrigen unterhalte, stoße er häufig auf Unverständnis und Ablehnung. „Häufig wird mir dieses Unverständnis offen entgegengebracht. In Diskussionen über Religionen haben viele den Anspruch, die absolute Wahrheit zu kennen.“ Das habe in ihm den Willen gestärkt, offen für seine Überzeugungen einzustehen. „Ich kann für mich sprechen. Ich will meine Meinung offen vertreten. Es geht darum, das Engagement der Menschen wertzuschätzen.“</p><p>Sich katholisch taufen zu lassen, sei eine bewusste Entscheidung. „Der Katholizismus ist in meinen Augen in sich schlüssiger, logischer und vermittelt mir persönlich mehr Zufriedenheit. Die Eucharistiefeier hat im katholischen Glauben eine ganz andere Botschaft. Es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn ich weiß, dass bei der Eucharistiefeier im Gottesdienst der Leib Christi unter uns ist“, erklärt Jackson. „Es hat etwas Befriedigendes, da ich weiß, ich kann an meinem Heil mitwirken. Es ist für mich aber auch eine Kraftquelle. Ich kann zur Beichte gehen, in den Gottesdienst. Dabei treffe ich Menschen, die an das Gleiche glauben wie ich. Ich tanke dort Kraft für den Alltag und meine Hobbys. Die Taufe stärkt mich, Christ zu sein und Christsein zu leben“, sagt Jackson.</p><p>Auch die Botschaft der Bibel habe ihn überzeugt. „Die Texte darf man nicht wortwörtlich verstehen. Sie vermitteln Werte und Kernpunkte des christlichen Glaubens.“ Schon als Kind schaute Jackson sich die Kinderbibel an. Gerade lese er die Einheitsübersetzung. „Das spielt sich alles im arabischen Raum ab. Die Verhaltensweisen der Menschen damals können wir heute oft gar nicht mehr verstehen. Man muss die Bibel genau lesen, versuchen zu interpretieren, wie Geschichten gemeint sein könnten.“</p><p>„Gerade zu Beginn waren die Vorbereitungen auf die Taufe eine Herausforderung für mich. Ich musste erst einmal lernen, wie die Gottesdienstabläufe sind: Wann stehe ich auf, wann setze ich mich hin?“ Vizeoffizial Thomas Drexler begleitet Jackson bei der Katechese. „Ich habe regelmäßige Treffen mit ihm. Wir sprechen über den Ablauf des Taufgottesdienstes und das, was mich erwartet“, erklärt Jackson. Seine Tante wird seine Taufpatin sein. Sein Onkel steht der Kirche dagegen sehr kritisch gegenüber. „Wenn wir uns sehen, diskutieren wir intensiv. Er hat aber mit seinem höheren Lebensalter auch eine reflektierte Meinung dazu. Meine Familie hat sich zwar gewundert, dass ich mich zur Taufe entschlossen habe, aber sie freut sich für mich, insbesondere mein Vater.“</p><p><em>bw (POW)</em></p><p>(1417/0373; E-Mail voraus)                                                                           </p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen: </em></strong><em>Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Kar- und Ostertage</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-15838</guid><pubDate>Wed, 18 Mar 2015 16:41:03 +0100</pubDate><title>Eine Kinderbibel als Einstiegslektüre</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/eine-kinderbibel-als-einstiegslektuere/</link><description>Melanie Möller aus Bad Neustadt will sich in der Osterzeit taufen lassen – „Man muss sich schon bewusst sein, was dieser Schritt bedeutet“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bad Neustadt</strong> (POW) Mit Weihnachten verbinden viele Menschen schöne Erinnerungen. Für Melanie Möller aus Bad Neustadt wurde das Weihnachtsfest 2008 zu einem besonderen Erlebnis: Sie feierte zum ersten Mal mit der Familie ihres zukünftigen Mannes und besuchte zum ersten Mal den Weihnachtsgottesdienst. Im Sommer wollen sie heiraten. Doch zuvor will sich Melanie Möller in der Osterzeit taufen lassen. „Wenn ich heirate, dann will ich kirchlich heiraten. Ich möchte diesen Lebensabschnitt mit Gottes Hilfe beschreiten“, sagt die 30-Jährige. Sie ist eine von insgesamt 13 Erwachsenen im Bistum Würzburg, die sich an Ostern oder in der Osterzeit taufen lassen wollen.</p><p>Melanie Möller kommt aus Gera in Thüringen. In ihrer Jugend sei sie weder mit der katholischen noch der evangelischen Kirche in Kontakt gekommen, erzählt sie. „Man hat sich schon mal über Gott unterhalten“, beschreibt sie den Umgang mit dem Thema Religion im Osten Deutschlands. Im Ethikunterricht in der Schule etwa sei das Thema behandelt worden. Und manchmal habe sie mit ihrem Großvater, der von Beruf Philosoph war, über Glaube und Religion gesprochen.</p><p>Ganz anders ihr künftiger Mann. Seine Familie stammt aus Hohenroth bei Bad Neustadt. „Er ist katholisch erzogen. Pfarrer Karl-Heinz Mergenthaler kennt ihn, seit er ein kleiner Junge war“, erzählt Melanie Möller. Sein Studium hatte er in Schmalkalden absolviert, dort haben sie sich auch kennengelernt. Und schon an Weihnachten nahm er sie mit zu seiner Familie. „Weihnachten wurde anders gefeiert als bei uns“, beschreibt sie ihren damaligen Eindruck. Was zum Teil aber auch daran gelegen habe, dass ihre eigene Familie nicht an einem Ort, sondern über Deutschland verstreut lebe. „Es wurde gesungen, man saß gemütlich beisammen und ging auch in die Kirche. Es war ein schöner Ablauf, und es war ein starkes Gemeinschaftsgefühl spürbar. Es war wunderschön.“</p><p>Sie begann, ihren Freund in die Kirche zu begleiten. „Ich habe mich gleich wohlgefühlt“, sagt sie. Die Gemeinde habe sie mit offenen Armen empfangen. Das Gemeinschaftsgefühl, das soziale Engagement, das Gebot der Nächstenliebe – das seien einige der Dinge, die sie am katholischen Glauben sehr beeindruckt hätten. Mit ihrem Freund und seiner Familie diskutierte sie über Gott. „Der Gedanke, dass ich mich taufen lasse, war schon länger da“, sagt sie. „Aber ich habe das gut überlegt. Man muss sich schon bewusst sein, was dieser Schritt bedeutet. Man muss es wirklich wollen.“</p><p>Für die Familie ihres Freundes sei es nie ein Thema gewesen, dass sie keiner Konfession angehörte. Umso größer muss die Überraschung gewesen sein, als Melanie Möller kurz nach der Verlobung im Mai 2014 ankündigte, dass sie sich vor der Hochzeit taufen lassen wolle. „Seine Eltern haben sich total gefreut und helfen mir auch bei allen Fragen.“ Ihre eigene Familie sei überrascht gewesen. „Aber sie akzeptieren meine Entscheidung. Sie sind vollkommen aufgeschlossen.“</p><p>Die Vorbereitungsgespräche mit Pfarrer Mergenthaler seien sehr hilfreich, sagt sie. Da sie derzeit die einzige Taufbewerberin in der Pfarreiengemeinschaft „Don Bosco – Am Salzforst, Hohenroth“ ist, begleitete ihr Verlobter sie zu den Gesprächen. „Es waren sehr schöne Gespräche. Pfarrer Mergenthaler gibt einem das beruhigende Gefühl, dass man sich nicht verstellen muss.“ So habe sich im Laufe der Vorbereitung ihr Entschluss immer mehr verfestigen können. Auch ihre künftigen Schwiegereltern hätten sie nach Kräften unterstützt. Von ihnen lieh sie auch ihr erstes katholisches „Fachbuch“ – eine Kinderbibel. „Ich musste ja erst einmal anfangen zu verstehen“, erzählt sie lachend.</p><p>In der Osterzeit soll die Taufe sein. Der genaue Termin steht zwar noch nicht fest, aber der Ort: die Kirche Mariä Geburt in Hohenroth, in der im Sommer auch die Trauung sein soll. „Und wenn wir einmal Kinder haben, werden sie kirchlich erzogen.“</p><p><em>sti (POW)</em></p><p>(1215/0284; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-7543</guid><pubDate>Thu, 09 Oct 2014 13:17:46 +0200</pubDate><title>Drei Männer werden Diakone</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/drei-maenner-werden-diakone/</link><description>Bischof Dr. Friedhelm Hofmann spendet die Weihe am Samstag, 25. Oktober, um 9.30 Uhr im Würzburger Kiliansdom – Zwei verheiratete Männer und ein Priesterseminarist</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Drei Männer weiht Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Samstag, 25. Oktober, um 9.30 Uhr im Würzburger Kiliansdom zu Diakonen: Reinhold Glaser (Niedersteinbach) und Alexander Jansen (Thüngersheim) werden Ständige Diakone, Mihai Vlad befindet sich auf dem Weg zum Priestertum.</p><p><strong>Reinhold Glaser (59)</strong> kommt aus Niedersteinbach (Landkreis Aschaffenburg) und ist Kriminalbeamter. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Sein Praktikum absolviert er in der Pfarreiengemeinschaft „Maria an der Sonne, Hösbach“. Dort hat er sich im Rahmen eines Projekts insbesondere darum gekümmert, einen Helferkreis für pflegebedürftige Gemeindemitglieder aufzubauen. Alten- und Krankenpastoral gibt Glaser auch als persönliche Schwerpunkte der Seelsorge an.</p><p><strong>Alexander Jansen (47) </strong>stammt aus Würzburg und lebt in Thüngersheim. Der frühere Chefdramaturg, Künstlerische Betriebsdirektor und Stellvertretende Intendant des Mainfranken Theaters Würzburg arbeitet als Theaterpädagoge, Heilpädagoge und angehender Musiktherapeut in Eisingen und Marktbreit. Er ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Das Diakonatspraktikum absolviert Jansen in der Pfarrei Veitshöchheim. In dieser Zeit realisierte er unter anderem Theaterprojekte mit Menschen aus der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber.</p><p><strong>Mihai Vlad (38)</strong> stammt aus Klausenburg (Rumänien). Der Jurist arbeitete zwei Jahre in einer Kanzlei in Hermannstadt, ehe er nach Würzburg wechselte und 2007 ins Priesterseminar eintrat und Theologie studierte. Derzeit absolviert er sein Diakonatspraktikum in der Pfarreiengemeinschaft Aub-Gelchsheim. Mit der Diakonenweihe verpflichtet er sich, zukünftig zölibatär zu leben.</p><p>Die Ausbildung zum Ständigen Diakon ist nebenberuflich und umfasst mindestens vier Jahre. Sie ruht auf drei Säulen: der Theologie, der Pastoral und der geistlichen Begleitung. Weil die Anforderungen im Hauptberuf ständig zunehmen und die Familie während der Ausbildungsphase nicht zu kurz kommen soll, kann die Ausbildung auch um mehrere Jahre verlängert und so den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst werden. Zur Ausbildung gehört auch ein 18-monatiges Gemeindepraktikum, in dem das Erlernte ausprobiert werden soll. Nach der Weihe schließen sich weitere zwei Ausbildungsjahre an, die Berufseinführungsphase. Sie soll die fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen und erweitern.</p><p>Derzeit gibt es 201 Ständige Diakone im Bistum Würzburg. 68 von ihnen wirken hauptberuflich, 72 nebenberuflich, 61 sind im Ruhestand oder beurlaubt. Weitere Informationen zum Beruf des Ständigen Diakons bei: Dr. Klaus Eckert, Ausbildungsleiter Ständige Diakone, Bischöfliches Ordinariat, Domerschulstraße 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38660410.</p><p><em>mh (POW)</em></p><p>(4114/0955; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Bischof em. Friedhelm Hofmann</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-4313</guid><pubDate>Thu, 12 Jun 2014 11:37:06 +0200</pubDate><title>Neue Projektstelle im Bistum Mbinga</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/neue-projektstelle-im-bistum-mbinga/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 91.140 Euro für 34 Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Unterfranken – Unterstützung für je eine Stelle in Tansania und Brasilien</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Bad Neustadt/Johannesberg/Mbinga/Óbidos/Schweinfurt</strong> (POW) 91.140 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung am Dienstagnachmittag, 3. Juni, vergeben. Insgesamt 36 Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit in den kommenden Monaten unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz des Generalvikars Dr. Karl Hillenbrand und des Bischöflichen Finanzdirektors Albrecht Siedler Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.</p><p>Bereits im September 2013 begonnen hat das einjährige Ausbildungspraktikum in verschiedenen Tagesstätten der Caritas-Schulen gGmbH für zehn junge Frauen. Hierfür gibt der Fonds 25.000 Euro Zuschuss. 6000 Euro gehen an die Kolping-Hotel GmbH in Schweinfurt für die Ausbildungsstelle einer Hotelfachfrau im dritten Lehrjahr, die kurzfristig dorthin wechselte, nachdem beim früheren Arbeitgeber die fachgerechte Ausbildung nicht gewährleistet war. 32.100 Euro fließen für einen Zeitraum von drei Jahren an die Kirchenstiftung Johannesberg, die mit dem Geld einen Mitarbeiter im Pfarrbüro fördert.</p><p>Kolping-Mainfranken startet in Bad Neustadt das Projekt „Lernen und Arbeiten“. Der Solidaritätsfonds gibt hierfür 20.000 Euro für 20 Menschen, die keinen regulären Arbeitsplatz finden. Diese werden von einem fachlichen Anleiter und einem Projektleiter unterstützt.</p><p>Über ihr Projekt „Weinbergsarbeiter“ bringen die Pastoralreferentinnen und -referenten des Bistums Würzburg Mittel in den Solidaritätsfonds ein. Um ein Jahr verlängert wird die so geförderte Projektstelle „Aufbau der Caritasarbeit im Partnerbistum Óbidos/Brasilien“, die von der 31-jährigen Francely Brandão betreut wird und für die 5400 Euro gezahlt werden. Neu hinzu kommt die zunächst auf ein Jahr befristete Projektstelle „Frauensozialarbeit“ im tansanischen Partnerbistum Mbinga. Die Krankenschwester und Hebamme Edwina Hillary Hyera berät vor allem in Fragen von Gesundheit, Erziehung und Ernährung. Die Stelle wird mit 2640 Euro finanziert.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt über 11,3 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 3741 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2014 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt über 9,2 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren über 2,3 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.</p><p><em>mh (POW)</em></p><p>(2414/0562; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Generalvikar Hillenbrand</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-4066</guid><pubDate>Tue, 20 May 2014 12:18:24 +0200</pubDate><title>Fünf Neupriester</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/fuenf-neupriester/</link><description>Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weiht am Pfingstsamstag, 7. Juni, fünf Seminaristen zu Priestern – Feier im Kiliansdom </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Großwallstadt/Rechtenbach/Westerngrund</strong> (POW) Fünf Priesterseminaristen weiht Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am Pfingstsamstag, 7. Juni, bei einem Pontifikalgottesdienst um 9.30 Uhr im Würzburger Kiliansdom zu Priestern. Weihekandidaten sind die Diakone Andreas Hartung (Rechtenbach), Sebastian Krems (Würzburg-Dompfarrei), Paul Reder (Würzburg-Sankt Peter und Paul), Michael Schmitt (Westerngrund) und Dr. Simon Schrott (Großwallstadt).</p><p><strong>Andreas Hartung </strong>(31) stammt aus der Pfarrei „Maria Heimsuchung“ in Rechtenbach. Nach dem qualifizierenden Hauptschulabschluss im Jahr 1998 absolvierte er eine Ausbildung zum Schreiner und arbeitete bis 2008 im erlernten Beruf. Von 2008 bis 2012 studierte er am Spätberufenenseminar in Lantershofen. Der langjährige Ministrant und Küster war von 2006 bis 2008 Vorsitzender des Pfarrgemeinderats von Rechtenbach sowie stellvertretender Vorsitzender des Dekanatsrats und Mitglied im Liturgieausschuss. Seine Zulassungsarbeit trug den Titel „Theodizee. Ist der Glaube an einen allmächtigen Gott trotz der Existenz von Leid zu rechtfertigen?“. 2009 absolvierte Hartung ein Klinikseelsorgepraktikum in Ahrweiler, 2010 führte ihn ein weiteres Praktikum nach Kleinwallstadt. Seit 2012 absolviert er ein Seelsorgepraktikum in der Pfarreiengemeinschaft „Jesus – Quelle des Lebens, Bad Kissingen“. Als persönliche seelsorgerliche Interessen nennt er die Einzelseelsorge, das Begleiten von Menschen sowie den Kontakt zu Menschen, die einen größeren Abstand zur Kirche haben. Außerdem betreibt er nach eigenem Bekunden „Gewürzkofferpastoral“, das heißt, er kocht bei Menschen, um so als Kirche nicht nur im kirchlichen Kontext greifbar zu sein. Primiz feiert Hartung am Dreifaltigkeitssonntag, 15. Juni, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Kleinwallstadt. Primizprediger ist Pfarrer Markus Lang.</p><p><strong>Sebastian Krems</strong> (38) ist in der Dompfarrei Sankt Kilian in Würzburg zuhause. Nach dem Abitur am Hilda-Gymnasium in Pforzheim im Jahr 1995 leistete er Wehrdienst als Panzergrenadier. Von 1996 bis 1998 absolvierte Krems eine Ausbildung zum Bankkaufmann und Finanzassistent. Von 1998 bis 2006 studierte er in Würzburg Rechtswissenschaft. Sein Studium an der Fernuniversität Hagen in den Fächern Geschichte und Politik von 2005 bis 2007 schloss er mit dem Bachelor ab. Katholische Theologie studierte Krems in Würzburg und Wien. Seine Zulassungsarbeit im Fach Fränkische Kirchengeschichte trug den Titel „Schulkreuzproblematik im Dritten Reich – Ursachen, Durchführung, Ergebnis“. Sein Diakonatspraktikum absolviert Krems in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund, Baunach“. Als persönliche Interessen nennt er Katechese, Krankenbesuche, Religionsunterricht, Soziale Kommunikationsmittel, Volksfrömmigkeit und Wallfahrten. Seine Primiz feiert Krems am Pfingstsonntag, 8. Juni, um 14.30 Uhr in der Mutterhauskirche der Erlöserschwestern. Primizprediger ist Professor Dr. Bennet Tierney von den Legionären Christi.</p><p><strong>Paul Reder</strong> (42) kommt aus der Pfarrei Sankt Peter und Paul in Würzburg. Nach dem Abitur am Würzburger Riemenschneider-Gymnasium im Jahr 1990 studierte er bis 1996 an der Universität Würzburg Katholische Theologie und Philosophie mit den Nebenfächern Pädagogik und Psychologie. Seine Diplomarbeit mit dem Titel „Eine anthropologische Hermeneutik der Liturgie“ verfasste Reder im Fach Liturgiewissenschaft bei Professor Dr. Walter von Arx. Anschließend arbeitete er als Dozent der theologischen Fakultät. Reder absolvierte einen Krankenhausseelsorgekurs an der Universitätsklinik in Mainz. Sein Gemeinde- und Grundschulpraktikum führte ihn in die Pfarrei Sankt Vitus in Rottendorf. Als persönliche Schwerpunkte nennt er karitative Krisenintervention für Menschen in prekären Lebenssituationen sowie die Glaubensweitergabe, die Menschen persönlich oder in Gemeinschaft hilft, ihre Berufung und Sendung als getaufte Christen zu entdecken. Primiz feiert Reder am Pfingstmontag, 9. Juni, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul in Würzburg. Prediger ist Domdekan Prälat Günter Putz.</p><p><strong>Michael Schmitt</strong> (31) kommt aus der Pfarrei Sankt Wendelin in Westerngrund. Nach der Hauptschule absolvierte er von 1998 bis 2002 eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Linde AG in Aschaffenburg und arbeitete dort im Anschluss bis 2005. Anschließend besuchte er bis 2007 das Gymnasium Sankt Josef in Fockenfeld. Von 2007 bis 2009 studierte er in Lantershofen. Anschließend ließ Schmitt sich bis 2010 beurlauben und nahm 2010 wieder die Studien auf, die er 2012 abschloss. Seine Zulassungsarbeit im Fach Pastoraltheologie beschäftigte sich mit dem Themenbereich „Tote bestatten, Trauernde begleiten“. Schmitt, der in der Freiwilligen Feuerwehr Westerngrund aktiv ist, von 1992 bis 2010 dort Ministrant war und von 2002 bis 2006 auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender, arbeitet seit 2001 auch als Ehrenamtlicher bei der kirchlichen Jugendarbeit Aschaffenburg mit. Ein Pastoralpraktikum führte ihn in die Pfarreiengemeinschaft Knetzgau. Als persönliche Interessen nennt er die Jugendarbeit und die Krankenkommunion sowie die Priestergemeinschaft Charles de Foucauld. Seine Primiz in Westerngrund feiert Schmitt am Pfingstsonntag, 8. Juni, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Wendelin. Es predigt Regens Michael Bollig aus Lantershofen.</p><p><strong>Dr. Simon Schrott</strong> (29) kommt aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt und Sankt Peter und Paul in Großwallstadt. Nach dem Abitur am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen im Jahr 2004 studierte er in Würzburg und Freiburg im Breisgau Theologie. Von 2010 bis 2012 absolvierte er im Fach Liturgiewissenschaft ein Promotionsstudium, das er 2013 mit dem Doktorgrad abschloss. Seine Dissertation trug den Titel „Mysterium Paschale. Genese und theologische Bedeutung des Begriffs in der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium sowie seine nachkonziliare amtliche Rezeption“. Sein Pastoral- und Diakonatspraktikum absolvierte er in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Benedikt am Hahnenkamm, Alzenau“. Als seine persönlichen Interessen nennt Schrott die Glaubensweitergabe und ‑vertiefung sowie die liturgische Spiritualität. Seine Primiz feiert Schrott am Pfingstsonntag, 8. Juni, um 14 Uhr in Großwallstadt. Prediger ist der Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Martin Stuflesser aus Würzburg.</p><p>(2114/0487; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Fotos abrufbar im Internet </em></p>]]></content:encoded><category>Bischof em. Friedhelm Hofmann</category><category>Die gute Nachricht</category><category>Dom und Neumünster</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-3849</guid><pubDate>Tue, 29 Apr 2014 17:33:42 +0200</pubDate><title>Hilfe für Mutter-Kind-Station</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/hilfe-fuer-mutter-kind-station/</link><description>Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ gibt 15.000 Euro für Krankenhaus Litembo im Partnerbistum Mbinga – Weitere 5000 Euro von Diözese Würzburg – Direktor Raphael Ndunguru: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Litembo</strong> (POW) Freude und Erleichterung in Würzburgs Partnerdiözese Mbinga in Tansania: Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ gibt 15.000 Euro aus der Aktion Dreikönigssingen für die Erneuerung der Mutter-Kind-Station im Krankenhaus Litembo der Diözese Mbinga. Das teilte das Hilfswerk dem Bistum Würzburg mit. Weitere 5000 Euro stellt die Diözese Würzburg für die Einrichtung bereit. Damit kann werdenden Müttern und deren Kindern besonders im abgelegenen Hochland der Matengo und am Njassa-See nachhaltig geholfen werden. Die bisherige Mutter-Kind-Station ist völlig veraltet und nicht mehr für den hohen Bedarf ausgestattet. Eine Erneuerung ist dringend notwendig.</p><p>„Als ich erfahren habe, dass das Kindermissionswerk unser Hospital bei der Instandsetzung unserer wichtigen Mutter-Kind-Station unterstützen wird, ist mir – wie das deutsche Sprichwort sagt – ein Stein vom Herzen gefallen“, betont Krankenhaus-Direktor Raphael Ndunguru auf POW-Anfrage in einer E-Mail. Die Station sei sehr wichtig für den Schutz der Jüngsten. Das Hospital bemühe sich Jahr um Jahr für eine verbesserte Versorgung für Schwangere, Neugeborene und ihre Mütter, damit sie besser gegen Krankheiten geschützt werden könnten. „Mit der Zusage des Kindermissionswerks können wir mit neuem Mut und einer besseren Grundstruktur weiter für die Gesundheit der Mütter und Kinder arbeiten. Dafür danke ich allen Unterstützern von ganzem Herzen. Asante sana! (Vielen Dank)“, schreibt Ndunguru.</p><p>Für Afrikareferent Klaus Veeh von der Würzburger Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden ist die Unterstützung im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit eine große Hilfe für die Gesundheit von Müttern und deren Kindern im Partnerbistum Mbinga. „Die weltwärts-Freiwilligen werden sich freuen, wenn sie künftig in der erneuerten Mutter-Kind-Station mitarbeiten können“, sagte Veeh mit Blick auf den Einsatz von Jugendlichen aus der Diözese Würzburg im Krankenhaus Litembo.</p><p>Die Planungen für den Umbau der Station laufen. Ein neues Warte- und Anmeldezimmer, ein Unterrichtsraum für Schwangere sowie Räume für Untersuchungen, Behandlungen und für die Lagerung der Medikamente sollen in der Mutter-Kind-Einrichtung geschaffen werden. Kinderwaagen und Fieberthermometer werden ebenso benötigt wie Krankenbetten, Medikamentenschränke und Blutdruckmessgeräte. „Mit Hilfe dieser Geräte können die Mütter und ihr Nachwuchs bestens untersucht werden sowie Probleme erkannt und bewältigt werden“, ist der Krankenhaus-Chef überzeugt. Auch sollen die Mütter für die Pflege ihrer Kinder geschult werden. Noch hat Ndunguru nicht die gesamte Summe für die Erneuerung der Station zusammen. Insgesamt 34.500 Euro sind aufzubringen. Doch er ist zuversichtlich: „Die fehlende Summe werden wir versuchen, von unseren kleinen Einnahmen zu übernehmen.“</p><p>Eine weitere Hilfe des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ wird in diesen Tagen in Litembo erwartet: Unter dem Motto „Ein Krankenwagen für Tansania“ tourte ein 13-sitziger Land Cruiser in der Zeit um den Jahreswechsel durch Deutschland und warb für die Aktion Dreikönigssingen. So war der Wagen auch bei der bundesweiten Eröffnung der jüngsten Aktion am 28. Dezember 2012 auf dem Residenzplatz in Würzburg zu sehen, bei der Tansania Beispielland war. Schon bald wird das Fahrzeug im Krankenhaus von Litembo im Einsatz sein. Direktor Ndunguru und seine rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich freuen – mehr noch aber die Kranken, die teilweise oft 50 Kilometer lange Fußmärsche auf sich nehmen müssen, um dann völlig erschöpft das Hospital zu erreichen. Der Krankenwagen des Kindermissionswerks ist ein weiterer Hoffnungsschimmer für die rund 400.000 Menschen vom Hochland der Matengo und vom Njassa-See, dem Einzugsgebiet des Krankenhauses.</p><p>Weitere Informationen bei der Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden, Klaus Veeh, Kilianshaus, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665122, E-Mail mef@bistum-wuerzburg.de.</p><p><em>bs (POW)</em></p><p>(1813/0475; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Mbinga</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-11594</guid><pubDate>Fri, 04 Apr 2014 09:38:17 +0200</pubDate><title>„Glaube kann mehr bewegen als der eigene Wille“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/glaube-kann-mehr-bewegen-als-der-eigene-wille/</link><description>24 Erwachsene aus dem Bistum Würzburg wollen sich in der Osterzeit taufen lassen – Mario Bellmann: „Gott durch die Taufe etwas zurückgeben“ – Asylbewerberin Johanna: „Genau die Art von Kirche, von der ich Teil sein will“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Mömbris</strong> (POW) 16 Frauen und acht Männer aus dem Bistum Würzburg haben von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann in diesem Jahr die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie erhalten. Nach mindestens einem Jahr Vorbereitungszeit werden sie am Osterfest oder in der Osterzeit in ihren Heimatgemeinden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Wie unterschiedlich die Wege sein können, die zum katholischen Glauben führen, zeigen die Beispiele von Mario Bellmann aus Mömbris und von Johanna (Name geändert), die aus dem Nahen Osten stammt.</p><p>In Mario Bellmanns Leben spielte der Glaube keine Rolle. Aufgewachsen ist er in Sachsen. „Ich hatte keine Konfession“, erzählt der 29-Jährige. In der Schule habe er den Ethik-Unterricht besucht. Auch in seinem Freundeskreis habe niemand einer Konfession angehört. Das änderte sich, als er 2008 nach Mömbris zog. Seine damalige Freundin sei gläubig aufgewachsen: „Die Familie ging regelmäßig in die Kirche und hat vor dem Essen gebetet. Sie haben generell viel über Gott gesprochen.“ Für ihn sei das alles eine fremde Welt gewesen: die Gottesdienste, die Prozessionen, die kirchlichen Feste. „Den Menschen, die hier wohnen, geht das ja in Fleisch und Blut über. Aber für mich war alles fremd. Ich brauchte Zeit, um mich damit zu befassen und das an mich heranzulassen.“</p><p>Seine persönliche „Wende“ sei zwischen 2010 und 2012 gekommen. „Nach außen hin habe ich erst einmal nichts gesagt, aber innerlich habe ich mich dazu entschlossen.“ In einer schwierigen Phase seines Lebens habe er die Kraft und Zuversicht erfahren, die der Glaube schenken kann. „Der Glaube kann mehr bewegen als der eigene Wille“, beschreibt er seine Erfahrung. „Gerade in schwierigen Zeiten hat man innerlich jemanden an der Seite, der einen unterstützt und motiviert, einen steinigen Weg nicht zu verlassen. Sondern ihn weiterzugehen, bis man das Ziel erreicht hat.“ Danach sei in ihm der Wunsch gewachsen, Gott etwas wiederzugeben. „Leben bedeutet nicht nur nehmen, sondern auch geben“, sagt Bellmann. „Ich will Gott durch meine Taufe etwas zurückgeben.“</p><p>Die Vorbereitung auf die Taufe mit Gemeindereferent Michael Siegfried empfand er als zusätzliches Geschenk. „Das, was ich mit der Vorbereitungszeit erfahren habe, haben viele Menschen eigentlich nicht“, sagt er. „Es ist wie ein erweiterter Religionsunterricht. Man lernt nicht nur, wie man sich in der Kirche verhält, sondern zum Beispiel auch die Geschichte, die dahinter steht.“ Zudem habe der Gemeindereferent darauf geachtet, möglichst viele der Inhalte auf die heutige Zeit zu übertragen – was bei einem Erwachsenen natürlich in anderer Form möglich ist als bei Kindern. „Er hat mir auch gezeigt, wie man den Glauben in den Alltag integrieren und Gott durch die ganze Woche mitnehmen kann.“ Der Sonntagsgottesdienst ist nun fester Bestandteil seines Lebens. „Am Sonntag tauche ich für eine Stunde in diese Welt ein und lasse alles hinter mir.“ Das ist auch einer der wenigen Augenblicke, in denen das Handy aus bleibt – sonst muss Bellmann als IT-Elektroniker stets erreichbar sein, um bei technischen Problemen helfen zu können. „Der Gottesdienst ist für mich eine Möglichkeit, aus dieser schnellen, hektischen Welt abzutauchen.“</p><p>Dagegen wurden Johanna (20) und ihre Mutter aufgrund des Glaubens aus ihrem bisherigen Leben gerissen. Ursprünglich stammt Johanna aus einem Staat des Nahen Ostens. „Jeder, der in einem islamischen Land geboren wird, ist automatisch ein Moslem“, erklärt sie. Doch weder sie noch ihre Mutter hätten sich im Islam wirklich zu Hause gefühlt. Auch nicht mit der Situation der Frauen, die in muslimisch geprägten Ländern in der Regel nicht die gleichen Rechte haben wie Männer. „Das war nicht ich oder das, was ich sein will“, sagt Johannas Mutter, in ihrem früheren Leben eine erfolgreiche Frau mit Universitätsabschluss.</p><p>Auf der Suche nach einer anderen Lebensweise knüpften beide Frauen zunächst Kontakte zu einer protestantischen Gruppe. „Wir gingen regelmäßig in die Kirche, nahmen am Bibelunterricht teil und an kirchlichen Treffen“, erzählt Johanna – alles im Verborgenen. Dann lernte Johannas Mutter durch Zufall einen katholischen Missionar aus Afrika kennen. Er lud sie ein, seine Mission zu besuchen. „Es war genau die Art von Kirche, von der wir ein Teil sein wollten“, beschreibt Johanna ihren Eindruck von den Missionaren und ihrer Arbeit. „Diese Menschen tun Gutes, ohne auf die Religion zu schauen“, ergänzt ihre Mutter. Sie ließ sich vor zwei Jahren taufen.</p><p>In ihrem Umfeld sprach sich diese Entscheidung schnell herum. Während einer Urlaubsreise, bei der Johanna und ihre Mutter Deutschland erkunden wollten, bekamen sie Nachricht, dass es gefährlich sei, in ihre Heimat zurückzukehren. So beschlossen sie, Asyl zu beantragen. „Wir hatten nichts dabei außer unseren Koffern“, erinnert sich Johannas Mutter. In ihrer neuen Heimat fanden sie Anschluss an die Kirchengemeinde. „Wir singen im Kirchenchor und kennen mittlerweile einige Leute“, sagt Johanna. Hier hat sie auch ihre Vorbereitungen auf die Taufe abgeschlossen. „Menschen, die sich als Erwachsene taufen lassen, haben andere Erfahrungen als Kinder“, sagt Johanna. „Wenn man etwas so lange tun wollte, aber nicht konnte, und nun kann man es endlich tun, das ist alles sehr aufregend.“ Sie und ihre Mutter haben nach den gemeinsamen Erfahrungen einen Wunsch. „Alle Menschen sollten in Frieden und Freiheit leben.“</p><p><em><strong>Aktuelles Lexikon: Katechumenat</strong></em></p><p>Der Glaubensunterricht, das Katechumenat („katechein“ ist das griechische Wort für entgegentönen, unterrichten), bereitet Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene auf die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft vor. Zunächst stellen Bürgen der Gemeinde die erwachsenen Taufbewerber vor. Diese werden in einer ersten Feier in den Katechumenat aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt dauert es normalerweise ein Jahr, bis – meist in der Feier der Osternacht – die Katechumenen die Sakramente Taufe, Firmung und Eucharistie empfangen und offiziell als Christen in die Kirche aufgenommen werden. Katecheten tragen Verantwortung für den Glaubensunterricht, der eng an die Feier des Kirchenjahres angelegt ist. Haben sich die Bewerber für die Taufe entschieden, werden sie am Beginn der Österlichen Bußzeit feierlich vom Bischof oder seinem Vertreter zugelassen. Mit diesem Ritus beginnt die letzte, besonders intensive Zeit der Vorbereitung. In ihr können die feierliche Übergabe des Glaubensbekenntnisses und des Vaterunsers stattfinden. Lebenserfahrungen werden im Gespräch mit dem Glauben in Verbindung gebracht. So soll der Glauben mit allen Sinnen erlernt und erfahren werden – ausgerichtet an der Liturgie und am Leben. Die Feier des Christwerdens in der Osternacht, also die Feier von Taufe, Firmung und Eucharistie, bildet den Höhepunkt und Abschluss des Katechumenats. Sie leitet gleichzeitig zur Phase der Vertiefung über, die für den gläubigen Christen ein Leben lang dauert.</p><p><em>sti (POW)</em></p><p>(1514/0343; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Bischof em. Friedhelm Hofmann</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5066</guid><pubDate>Thu, 19 Dec 2013 10:33:42 +0100</pubDate><title>„Schritt auf Weg zur Seligsprechung“</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/schritt-auf-weg-zur-seligsprechung/</link><description>Deutsche Augustinerprovinz freut sich über heroischen Tugendgrad für Pater Clemens Fuhl – Grundtugenden des Glaubens in vorbildlicher Weise gelebt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Aidhausen</strong> (POW) Mit Freude hat der Augustinerorden auf die Nachricht reagiert, dass dem aus Aidhausen (Landkreis Haßberge) stammenden Pater Clemens Fuhl der heroische Tugendgrad zuerkannt worden ist. „Wir Augustiner freuen uns, dass dieser Schritt auf dem Weg zur Seligsprechung unseres Bruders erfolgt ist, und hoffen darauf, dass viele Menschen auf seine Fürsprache Gottes Hilfe und Nähe erfahren können“, erklärte Pater Alfons Tony, Provinzial der Augustiner in Deutschland, am Donnerstag, 12. Dezember, in einer Stellungnahme.</p><p>Die Auszeichnung „heroischer Tugendgrad“ bedeutet, dass der Kandidat eines Selig- oder Heiligsprechungsverfahrens die christlichen Grundtugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe unter seinen Lebensumständen in vorbildlicher Weise gelebt hat. Die Feststellung des heroischen Tugendgrades ist daher in der katholischen Kirche eine wichtige Etappe im Selig- oder Heiligsprechungsprozess für einen verstorbenen Christen. Außerdem ist damit verbunden, dass ab diesem Zeitpunkt dessen Verehrung erlaubt ist.</p><p>Das Provinzialat der Augustiner in Deutschland mit Sitz in Würzburg war durch den Generalsekretär der Augustiner, Pater John Flynn, informiert worden, dass Papst Franziskus am 9. Dezember bei einer Audienz mit Angelo Kardinal Amato, Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, diesen ermächtigt hat, Fuhl den heroischen Tugendgrad zuzuerkennen.</p><p>Fuhl wurde am 18. Juni 1874 als Vinzenz Fuhl in Aidhausen geboren. Als der Vater der sechs Kinder großen Landwirts- und Töpfermeisterfamilie 40-jährig starb, geriet die Familie in große Schwierigkeiten. Der Unterstützung durch Pfarrer Georg Weimer verdankte Fuhl, dass er ab 1888 in Münnerstadt auf das Gymnasium gehen konnte. 1893 machte er dort das Abitur, trat in den Augustinerorden ein und erhielt den Namen Clemens. Nach dem Theologiestudium in Würzburg empfing Fuhl am 1. August 1897 die Priesterweihe. 1902 wurde er zum Definitor ernannt und übernahm die Aufgabe des Novizenmeisters im Münnerstädter Augustinerkloster. 1905 wurde Fuhl Sekretär des Provinzials, 1908 Klerikermagister, schließlich Prior in Münnerstadt, Religionslehrer am dortigen Gymnasium und Direktor der Ritaschwestern. Fuhl wurde im Anschluss Provinzsekretär, Provinzrat und Provinzvikar, bis ihn seine Mitbrüder 1920, 1924 und 1927 zum Provinzial wählten. In dieser Aufgabe warb er mit großem Erfolg um Ordensnachwuchs: Im Mitgliederkatalog der deutschen Provinz von 1925 wird ein Anstieg auf 57 Patres und 47 Brüder genannt. In seiner Amtszeit als Provinzial errichtete er in vier Klöstern neue Internate, außerdem Brüderschulen in Würzburg und Münnerstadt. Die Zahl der Laienbrüder wuchs von 50 auf 156 an – der größte Zuwachs an Ordensmitgliedern in der Geschichte der deutschen Augustiner. Auf seinen Wink hin zogen 1922 die ersten deutschen Augustiner nach Nordamerika. Sie sollten dort vor allem während der Reparations- und Inflationszeit Geld für den rasant anwachsenden Orden verdienen. So entstand zunächst eine Vizeprovinz und 1968 die Provinz Sankt Joseph mit Häusern im Norden der USA und in Kanada. 1929 reiste Fuhl selbst in die USA und legte dort die Leitung der Heimatprovinz nieder. Obwohl er nur noch einen Lungenflügel besaß, wurde ihm 1931 in Rom die Leitung des gesamten Augustinerordens übertragen. Als er dienstlich in der auf 3650 Metern gelegenen Hauptstadt Boliviens, La Paz, weilte, starb er an einer durch die Höhenkrankheit verursachten Lungenlähmung. Seine sterblichen Überreste wurden 1953 nach Würzburg überführt und ruhen seitdem in der Seitenkapelle der Schmerzhaften Muttergottes in der Augustinerkirche.</p><p>(5113/1299; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Haßberge</category><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-8747</guid><pubDate>Mon, 25 Nov 2013 17:13:02 +0100</pubDate><title>Neue Chancen für Arbeitslose</title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/neue-chancen-fuer-arbeitslose/</link><description>Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 351.400 Euro für 91 Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Unterfranken</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg/Bad Kissingen/Haßfurt/Mellrichstadt/Rückersbach/Schweinfurt</strong> (POW) 351.400 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung am Montagnachmittag, 25. November, vergeben. 91 Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit in den kommenden Monaten unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz des Generalvikars Dr. Karl Hillenbrand und des Bischöflichen Finanzdirektors Albrecht Siedler Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.</p><p>Noch für das Jahr 2013 unterstützt der Solidaritätsfonds im Kolping-Seminarzentrum Rückersbach eine Ausbildungsstelle zum Hotelfachmann und den Arbeitsplatz einer Beiköchin mit Mitteln in Höhe von 38.800 Euro. Außerdem fördert er für die kommenden drei Jahre die Stelle einer teils schwerbehinderten Verwaltungsmitarbeiterin bei der Julius-Spital-Stiftung in Mellrichstadt mit 30.000 Euro.</p><p>Kolping-Mainfranken und die Vinzenzwerke in Würzburg stehen bei den Fördermaßnahmen im Jahr 2014 besonders im Blick. Für das in Bad Kissingen beheimatete Projekt „Ausbildungs- und Arbeitschance“ des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt gibt der Fonds 25.000 Euro. Gefördert werden damit 18 Jugendliche sowie deren zwei Betreuerinnen. Die gemeinnützige Serviceleistungen GmbH der Vinzenzwerke erhält für einen Ausbildungsplatz im Bereich Garten- und Landschaftsbau 3500 Euro. Insgesamt 20 Arbeitsplätze für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder sozialen Problemen werden für 2014 bei den Vinzenzwerken gesichert. Der Solidaritätsfonds schüttet hierfür 159.100 Euro aus.</p><p>Verlängern kann Kolping-Mainfranken das Projekt „Beschäftigungsinitiative Mainfranken“. Der Solidaritätsfonds gibt hierfür 70.000 Euro für 13 Menschen, die keinen regulären Arbeitsplatz finden. Fünf Arbeitsplätze in Aschaffenburg und acht Stellen in Würzburg werden gefördert. 30 arbeitslose Menschen, zwei handwerkliche Anleiter und zwei Sozialpädagogen werden bei der Maßnahme „Werkstatt Haßfurt für arbeitslose Menschen“ unterstützt. Genehmigt wurden für dieses Projekt des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt 25.000 Euro.</p><p>Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 11,3 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 3705 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2013 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt über 8,9 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren über 2,3 Millionen Euro.</p><p>Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, Kontonummer 3000044, Bankleitzahl 75090300, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Kontonummer 90605, Bankleitzahl 79050000.</p><p><em>bs (POW)</em></p><p>4813/1205; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Die gute Nachricht</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-6655</guid><pubDate>Mon, 28 Oct 2013 17:15:02 +0100</pubDate><title>Kurzfristige Hilfe für Studierende  </title><link>https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/kurzfristige-hilfe-fuer-studierende/</link><description>Katholische Kirche stellt vorübergehend 75 Studentenzimmer in Würzburg für Wintersemester bereit – Bischof Dr. Friedhelm Hofmann begrüßt erste Mieter
</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Die katholische Kirche reagiert auf die große Wohnungsnot bei Studierenden in Würzburg. Kurzfristig stellt die Diözese Würzburg 75 Zimmer am Heuchelhof im Gebäude des ehemaligen Technikum-Hotels für das Wintersemester 2013/2014 bereit. „Das Problem drängt sehr, da junge Menschen teils ohne Wohnmöglichkeit ins Wintersemester gestartet sind. Die Kirche geht mit gutem Beispiel voran und verhilft jungen Menschen zu einem Dach über dem Kopf“, sagte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann bei der Übergabe der ersten Zimmerschlüssel an Studenten der Universität Würzburg. Zusammen mit Hochschulreferent Domdekan Prälat Günter Putz, Richard Hübner von der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Würzburg und Otmar Finger, Leiter Liegenschaftswesen im Bischöflichen Ordinariat Würzburg, begrüßte er die Studierenden.</p><p>Die KHG hatte das Angebot am Mittwoch, 23. Oktober, ausgeschrieben. Innerhalb von drei Tagen meldeten sich nach Angaben von KHG-Seelsorger Hübner bereits 40 Studierende. 17 von ihnen bezogen am 28. Oktober ihre Zimmer am Heuchelhof, weitere folgen am kommenden Mittwoch. Die Entscheidung über die Vergabe der Zimmer und die Zuteilung der Zimmer erfolgt über die KHG. Vorwiegend Studienanfänger und ausländische Studenten erhalten bevorzugt vorübergehend ein Zimmer. Die monatlichen Kosten für ein Zimmer mit einer Größe von 15 bis 16 Quadratmetern belaufen sich auf rund 200 Euro. „Die KHG ist bei der Vermittlung der Zimmer gerne eingesprungen, um den wohnungssuchenden Studenten zu helfen“, sagte Hübner. Die Aktion bezeichnete er als „tolle Initiative“. Weitere Informationen und Kontakt im Internet unter www.khg-wuerzburg.de.</p><p>Erst vor wenigen Tagen hatte die KHG um Unterstützung gebeten. „In der Katholischen Hochschulgemeinde erreichen uns täglich Anfragen von Studierenden, die immer noch kein Zimmer in Würzburg gefunden haben. Viele von ihnen schlafen in Autos, bei Freunden, Jugendherbergen oder in den wenigen Notquartieren, die das Studentenwerk zur Verfügung stellt“, erklärte Hochschulpfarrer Burkhard Hose. Noch nie sei die Situation so angespannt gewesen wie zu Beginn des aktuellen Wintersemesters. Gerade ausländische Studenten hätten es besonders schwer, auf dem freien Wohnungsmarkt unterzukommen. Das Gebäude am Heuchelhof in Würzburg hatte der Bischöfliche Stuhl jüngst erworben. Künftig soll es vor allem für soziale und berufsbildende Zwecke genutzt werden.</p><p><em>bs (POW)</em></p><p>(4413/1099; E-Mail voraus)</p><p><strong><em>Hinweis für Redaktionen:</em></strong><em> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Bischof em. Friedhelm Hofmann</category><category>Die gute Nachricht</category></item></channel></rss>